
Dann kommt Borussia Mönchengladbach, die in der Hinrunde hinter ihren Erwartungen zurückblieb. In der Winterpause hat sich am Niederrhein aber einiges getan, Grund genug also, den kommenden Gegner der Werkself mal unter die Lupe zu nehmen.
17 Punkte hat die Borussia in der Hinrunde geholt, so wenig wie seit der Fast-Abstiegssaison 2010/11 nicht mehr. Dabei hatte die Spielzeit mit drei Siegen aus den ersten fünf Partien eigentlich stark begonnen, und vieles deutete daraufhin, dass der stete Aufschwung seit 2011 weitergehen würde. Doch stattdessen war das erste Halbjahr ein Auf und Ab, das letztlich Trainer André Schubert den Job kostete. Unter seinem Nachfolger Dieter Hecking gab's im ersten Spiel ein 0:0 beim Schlusslicht Darmstadt 98.
Die wichtigste Personalie wurde vor dem Trainingslager in Marbella mit der Verpflichtung des ehemaligen Gladbach-Profis geklärt. Der 52-Jährige ist der erfahrenste Coach der Bundesliga und damit eine naheliegende Wahl gewesen. In Gladbach waren trotzdem viele überrascht, hatte Sportdirektor Max Eberl in der Vergangenheit doch oft unkonventionelle Personalentscheidungen getroffen. Neben Hecking ist im Winter auch Timothée Kolodziejczak als Ersatz für Alvaro Dominguez (Karriereende) vom FC Sevilla gekommen. Zudem kehrte der langzeitverletzte Patrick Herrmann unter der Woche zurück ins Teamtraining.
Die offenbart ein kurzer Blick aufs Auswärtstableau: Erst magere zwei Zähler hat die Fohlenelf in dieser Saison auf fremden Plätzen geholt. Hinzu kommt die bisher noch nicht gänzlich beantwortete Hierarchie-Frage nach den Abgängen der langjährigen Leistungsträger Martin Stranzl, Roel Brouwers, Havard Nordtveit und Granit Xhaka. Bis auf den letztjährigen Kapitän Xhaka waren sie alle bei den Relegationsspielen gegen den VfL Bochum 2011 dabei und standen maßgeblich für die Wiedergeburt des Vereins nach dem erfolgreiche Klassenerhalt. Zu guter Letzt stottert auch der Angriffsmotor: Erst 15 Treffer stehen zu Buche, aber vielleicht hat der Trainingsbesuch von Ex-Knipser Mike Hanke unter der Woche ja den Knoten gelöst.
Das ist definitiv vorhanden. Die Borussia verfügt noch immer über eines der besten und ausgeglichensten Teams der Bundesliga. Das wurde auch in der Königsklasse deutlich – unter anderem 1:1 gegen Manchester City. Unter dem Strich fehlte jedoch die Konstanz. Unter Hecking kehrten die Gladbacher vom oft unter Schubert gespielten 3-5-2-System zu einem 4-4-2 mit flacher Vier zurück. Dazu sorgten zuletzt immer wieder die hochveranlagten Youngster für positive Schlagzeilen, der 19-jährige Offensivspieler Ba-Muaka Simakala wurde in Darmstadt beispielsweise eingewechselt. Vorne kann Hecking zudem wieder auf den ehemaligen Bayer 04-Profi Josip Drmic bauen, der nach acht Monaten Verletzungspause wieder voll belastbar ist.
Obwohl es nur vier Zähler bis zur gefährlichen Zone sind, will Eberl das Wort „Abstiegskampf“ in keinem Fall in den Mund nehmen. Zu Recht – sofern die Gladbacher in den kommenden Wochen zur Konstanz zurückfinden. Dann sollte auch der jüngst im „Aktuellen Sportstudio“ avisierte „Platz neun“ machbar sein.


Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Das Achtelfinale von Bayer 04 im DFB-Pokal 2026/27 ist zeitgenau angesetzt. Die Werkself empfängt den Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig demnach am Mittwochabend, 2. Dezember, um 18 Uhr. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt gegeben.
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Auch in der letzten Länderspielphase des Kalenderjahres gehen wieder mehrere Werkself-Profis für ihre jeweiligen Nationalteams an den Start. Die Übersicht zu den Leverkusener Länderspiel-Fahrern und ihren Spielterminen, die fortlaufend aktualisiert wird.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat zusammen mit der Bundesliga die sechs Nominierten für die Wahl zum Bundesliga-„Spieler des Monats“ Oktober 2026 bekannt gegeben – auch Bayer 04-Profi Ibrahim Maza ist dabei. Fans von Schwarz-Rot können ab sofort und bis einschließlich Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), abstimmen!
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