
Bisher fällt den Bremern das Punkten auf heimischem Grün schwer: Zu Hause gelang dem SVW in drei Spielen noch kein Sieg. Noch nicht einmal ein einziges Tor schossen die Werderaner daheim. Alle zwölf bisher geschossenen Tore wurden auswärts bejubelt. Dadurch belegen die Bremer in der Heimtabelle aktuell mit einem Punkt aus drei Spielen den vorletzten Platz, während im Auswärtstableau mit zehn von zwölf möglichen Zählern Rang zwei zu Buche steht.
Für Zuversicht sorgt zudem dieser Fakt: Die Leverkusener verloren nur eines der letzten 14 Pflichtspiele gegen Bremen. Im März 2019 gab es ein 1:3 in der BayArena. Die letzte Auswärts-Niederlage liegt sogar noch länger zurück. Im Oktober 2016 unterlag Schwarz-Rot 1:2. Der letzte Heimsieg von Werder Bremen gegen die Werkself liegt damit schon acht Jahre zurück.
Beide Teams verfügen über zahlreiche Torschützen. Während die bisherigen 18 Bundesligatore von Schwarz-Rot von insgesamt zehn verschiedenen Spielern erzielt wurden, trafen für Bremen bis dato acht unterschiedliche Akteur und erzielten zusammen zwölf Tore.
Vor Ort kann sich Alonso und sein Team auf eine großartige Unterstützung freuen: 4.200 Leverkusener Anhänger werden das Spiel im Weserstadion verfolgen, der Gästeblock ist damit ausverkauft – und befindet sich im Übrigen seit dieser Saison im Unter- statt wie zuvor im Oberrang.
Am 14. April 2024, einem für Bayer 04 historischen Tag, trafen die Werkself und der SV Werder Bremen zum bis dato letzten Mal aufeinander. 5:0 gewann Schwarz-Rot damals in der BayArena und krönte sich erstmals in der Klub-Geschichte zum Deutschen Meister. Florian Wirtz schoss dabei den ersten Hattrick seiner Profikarriere – nur eine von vielen Geschichten, die dieses Spiel mit sich brachte. Auf Nachfrage sagte Cheftrainer Xabi Alonso auf der gestrigen Pressekonferenz: „Es ist eine schöne Erinnerung, die wir nie vergessen werden. Es ist nun aber eine neue Saison, das damalige Spiel hat jetzt keinen Einfluss mehr.“
Mit elf Punkten steht Bremen aktuell auf Rang acht der Tabelle. Überzeugt haben die Bremern bisher vor allem mit ihrer Moral. Vor rund einem Monat etwa bei der TSG Hoffenheim hatte das Team von Trainer Ole Werner nach frühem 0:3-Rückstand noch 4:3 gewonnen. Beim VfL Wolfsburg lag der SVW zuletzt 0:1 zurück und gewann am Ende 4:2. „Wir haben an dem festgehalten, was wir spielen wollten und von der Qualität und Genauigkeit noch eine ordentliche Schippe draufgelegt. Das war richtig guter Fußball“, sagte Trainer Ole Werner im Anschluss an das Spiel gegen Wolfsburg. Alles weitere zum heutigen Kontrahenten liefert der Gegner-Check.
Die Bayer 04-Fanbetreuung hat für die zahlreich anreisenden Fans vorab alle Informationen zum Auswärtsspiel zusammengefasst. HIER geht’s zu den Faninfos.
Vor Anpfiff der Partie wird es eine Schweigeminute zu Ehren des ehemaligen Weder-Torwarts Dieter Burdenski geben. Der Bremer Ehrenspielführer und Rekord-Bundesligaspieler war am 9. Oktober im Alter von 73 Jahren unerwartet verstorben. Beide Teams werden Trauerflor tragen.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Florian Badstübner für das Duell im Weserstadion angesetzt. Der 33-Jahre alte Schiedsrichter leitete bisher drei Pflichtspiele mit Beteiligung der Werkself (zwei Siege, ein Remis). Badstübner assistieren heute Markus Schüller und Philipp Hüwe an den Seitenlinien, als VAR ist Pascal Müller im Einsatz.
Wie immer steht denjenigen, die nicht vor Ort mit dabei sein können, das Werkself-Radio zur Verfügung. Die Audioübertragung beginnt eine halbe Stunde vor Anpfiff, das Geschehen kommentieren Niko Hartmann und Cedric Pick. Außerdem hält euch der Liveticker wie üblich immer auf dem neuesten Stand, sodass ihr von der Begegnung nichts verpasst. Sowohl das Werkself-Radio als auch den Liveticker findet ihr auf bayer04.de sowie in der Bayer 04-App.

Bei Minusgeraden und mit ordentlich Neuschnee: Bayer 04 ist in dieser Woche ins Fußball-Jahr 2026 gestartet. Werkself-TV zeigt wie Lucas Vazquez, Patrik Schick, Malik Tillman und Co. in die Vorbereitung gestartet sind. Am ersten Tag waren weit über 1.000 Fans beim Auftakt mit dabei, im weiteren Verlauf der Woche war dann der Schnee ein beständiger Begleiter. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch.
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Im April 1986 feierte die Werkself dank des Treffers von Bum-kun Cha den ersten Sieg gegen Stuttgart nach dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Der VfB war durch ein Tor von Jürgen Klinsmann zunächst in Führung gegangen.
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Das zweite Wochenende des Jahres steht ganz im Zeichen des schwarz-roten Nachwuchs-Budenzaubers: Dem hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup der U19 im schwäbischen Sindelfingen stehen der BWK-ArenaCup in Ilshofen und der Pape-Cup in Magdeburg, auf denen die U15 aktiv wird, in Sachen Teilnehmerfeld nichts nach. Top-Gegner aus Belgien und den Niederlanden erwarten die U14 beim Leistungsvergleich, während sich auch die U11 bereits ins Freie traut und gegen die U12 von Fortuna Köln testet – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Der erste Härtetest nach der Winterpause wartet: Am kommenden Samstag, 10. Januar, und Sonntag, 11. Januar, misst sich die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup mit einigen Top-Teams aus dem internationalen Nachwuchsbereich. Zu den Teilnehmern des prestigeträchtigen Hallenturniers gehören in diesem Jahr unter anderem der FC Bayern München, der FC São Paulo und der FC Basel 1893. Zu sehen sind die Spiele ab Samstag, 12 Uhr, live und mit Kommentar auf dem frei empfangbaren Kanal Sky Sport Mix.
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