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17.11.2017Bundesliga

„Ich freue mich auf die Rückkehr“

Im Sommer 2015 kehrte Kevin Kampl (27) zur Werkself zurück, ehe es ihn Ende August dieses Jahres zum Vizemeister aus Sachsen zog. Vor der Partie gegen RB Leipzig am Samstag (18. November, 15.30 Uhr) haben wir mit dem ehemaligen Bayer 04-Jugendspieler geprochen.
Kampl_vsLeipzig.jpg

Kevin, du bist seit rund drei Monaten in Leipzig. Wie bewertest du den Saisonstart von RB?
Kevin Kampl: Ich finde, dass wir einen tollen Saisonstart hatten. Wir wussten nicht, wie es mit der Mehrfachbelastung funktionieren würde, aber wir haben die Herausforderungen bislang sehr gut gemeistert, stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und haben es geschafft in Dortmund zu gewinnen, was wirklich eine Leistung ist. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Du hast die Vorbereitung und die ersten beide Ligaspiele der Saison in Diensten der Werkself absolviert. Wie schätzt du Bayer 04 ein - inwiefern verfolgst du noch Geschehen unterm Bayer-Kreuz?
Kampl: Natürlich verfolge ich das Geschehen bei Bayer Leverkusen; ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken und habe das Bayer 04-Trikot 14 Jahre lang getragen. Ich denke, dass die Mannschaft gerade zu alter Form findet, die Qualität ist zweifelsfrei vorhanden. Ich bin davon überzeugt, dass sie eine gute Saison spielen werden – Bayer 04 ist definitiv besser als der aktuelle neunte Platz widerspiegelt.

Freust du dich darauf, deine Ex-Kollegen wiederzusehen?
Kampl: Klar, freue mich auf sie und auch auf viele andere Leute. Wie gesagt, ich war so lange ein Teil dieses Klubs, dass ich so gut wie alle Mitarbeiter dort kenne, auch die, die vielleicht nicht zum unmittelbaren Kreis der Mannschaft gehören.

Mit wem hast du am häufigsten Kontakt?
Kampl: Mit Karim Bellarabi.

In Leipzig nimmst du nach unserem Dafürhalten eine defensivere Rolle als zuletzt bei der Werkself ein. Wieso kommt dir das entgegen?
Kampl: Ich kann und mag im Mittelfeld mehrere Positionen spielen und versuche, mich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Wir haben in Leipzig eine andere Ausrichtung und auf der Acht ist es durchaus möglich offensiv Akzente zu setzen – das kommt aber auch immer auf den Spielertypen an, der neben dir agiert. Es ist inzwischen so, dass ich etwas defensiver denke, aber ich bin kein anderer Spieler geworden.

Was erwartest du für ein Spiel am Samstag? Wie kann euch die Werkself gefährlich werden?
Kampl: Es wird sicher ein heißes Duell mit viel Tempo. Es treffen zwei Teams aufeinander, die ihr Spiel auf Pressing ausrichten und super Fußballer in ihren Reihen haben. Ich hoffe und wünsche mir natürlich ein attraktives und unterhaltsames Spiel – vor allem für die Zuschauer. In jedem Falle brauchen wir eine Top-Leistung, um etwas zu holen; Leverkusen ist schließlich bislang zuhause ungeschlagen.

Mit den meisten hast du lange zusammen trainiert und gespielt. Mit welchem Spieler der Werkself erwartest du die unangenehmsten Duelle?
Kampl: Das kann ich nicht genau sagen, angenehm ist da gar kein Gegenspieler (lacht). Aber ich freue mich auf die Rückkehr und auf das Spiel in einem mir sehr vertrauten Stadion.

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