
„Wir konnten aus unseren letzten Duellen Selbstvertrauen ziehen und wollen unsere Spielidee weiter und weiter festigen“, betonte Kasper Hjulmand auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Mit Blick auf die bevorstehenden sieben Begegnungen in 21 Tagen führte der Däne außerdem aus: „Dieser Block bis zur nächsten Länderspielpause ist natürlich extrem wichtig. Aber wir konzentrieren uns immer nur auf das nächste Spiel.“
In diesem heißt der Gegner Mainz 05. Auch wenn den Rheinhessen, aktuell Tabellen-16., der Bundesliga-Saisonauftakt mit vier Punkten aus sechs Partien misslungen ist, sieht Hjulmand in dem kommenden Kontrahenten „eine Mannschaft mit großer Qualität. Gerade die letzte Saison mit Platz sechs und der Qualifikation für Europa hat gezeigt, was in diesem Team steckt.“
An der Seitenlinie trifft Hjulmand mit M05-Chefcoach Bo Henriksen auf einen guten Bekannten – und einen Landsmann. Als Cheftrainer standen sich die beiden Dänen in der heimischen Liga zwischen 2016 und 2019 insgesamt achtmal gegenüber. Die Bilanz aus Hjulmands Sicht: drei Siege, vier Remis, eine Niederlage. „Bo ist ein Top-Trainer und eine super Persönlichkeit. Aber es dreht sich morgen nicht um ihn und mich. Es geht nur darum, einen Sieg für Bayer 04 zu holen“, stellte der Leverkusener in der PK klar.
Aus seiner eigenen Zeit als Mainzer Chefcoach in der Saison 2014/15 habe Hjulmand nicht mehr allzu viel Kontakte: „Ab und an mal mit Niko Bungert (damals Spieler, heute Sportdirektor, Anm. d. Red.). Und als Nationalmannschafts-Trainer von Dänemark hatten wir in den letzten Jahren einige Spieler bei Mainz, sodass ich auch mal zu Besuch war.“
Auch wenn Hjulmand mit Blick auf die zur Verfügung stehenden Akteure „noch nicht zu viel verraten kann und will“, blicke er insgesamt positiv auf die aktuelle Personalsituation. „Wir haben noch eine Trainingseinheit heute und werden dann sehen, wer dabei ist. Martin (Terrier, Anm. d. Red.) beispielsweise ist sehr nah dran.“
Die größtenteils erfolgreichen Länderspielreisen der Werkself-Profis rundet Alejo Sarco in der Nacht von Sonntag auf Montag mit dem U20-WM-Endspiel zwischen seinen Argentiniern und Marokko ab. Hjulmand: „Wir sind sehr glücklich über seine bisherige Turnierleistung. Er macht es sehr gut. Solch ein Finale ist eine super Erfahrung für junge Spieler. Wir drücken ihm die Daumen und freuen uns, wenn er wieder hier ist.“
In Mainz wird die Werkself von 3.400 Bayer 04-Fans begleitet.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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