
„Mama und Kind sind wohlauf. Wir freuen uns sehr!“, äußerte sich Seoane gleich zu Beginn der Pressekonferenz stolz und ergänzt: „Ich versuche eigentlich immer Berufliches von Privatem zu trennen, aber wenn man Vater wird, kann man diese Gefühle mit nichts im Fußball vergleichen oder beschreiben.“ Im Anschluss widmete sich der Schweizer der anstehenden Begegnung mit dem FC Augsburg am 2. Spieltag: „Wir wollen morgen eine gute Leistung bringen und uns damit auch endlich mit Resultaten belohnen“, gab Seoane die klare Zielstellung für das erste Spiel vor heimischer Kulisse vor. Dafür benötigt es vor allem „eine hohe Energie und Aggressivität“, so Seoane.
Dabei kann die Werkself eine eindeutige Statistik vorweisen: In den letzten 22 Partien gegen die Augsburger gingen die Leverkusener stets ungeschlagen vom Platz. Seoane warnt dennoch: „Die Resultate aus der Vergangenheit interessieren mich nicht. Augsburg hat einen neuen Trainer und verfolgt damit auch in diesem Jahr eine veränderte Spielidee.“ Das Ergebnis gegen die Freiburger am vergangenen Wochenende (0:4) spiegele zudem nicht die Leistung des FCA wider. „Ich erwarte daher ein spannendes Bundesliga-Spiel, bei dem wir zuallererst unsere eigene Leistung und unser Niveau abrufen müssen“, fordert Seoane. Zudem lobte Seoane die Trainingswoche seines Teams: „Wir haben fokussiert und konzentriert gearbeitet.“
Personell muss Seoane nach wie vor auf Florian Wirtz verzichten. Die Nr. 27 der Werkself befindet sich derzeit im Urlaub auf Ibiza, trainiert aber dennoch vor Ort weiter fleißig an seinem Comeback. Auch auf Robert Andrich wird der 43-Jährige nicht zurückgreifen können. Der Mittelfeldakteur mache zwar weiterhin gute Fortschritte, „für einen Einsatz reicht es aber noch nicht, dafür ist das Risiko zu hoch“, so Seoane.
Erfreuliche Nachrichten wiederum bei Amine Adli: Nachdem die Nr. 21 der Werkself bereits in den letzten Wochen zahlreiche individuelle Einheiten absolviert und auch erfolgreich am Mannschaftstraining teilnehmen konnte, wird der Angreifer gegen den FCA erstmals wieder im Kader stehen: „Amine hat einen guten Aufbau hinter sich gebracht und ist nun von der medizinischen Abteilung freigeben und wieder einsatzfähig. Er ist ein wichtiger Spieler und wir trauen ihm erste Einsatzzeiten zu, müssen natürlich dennoch vorsichtig sein.“
Durch die Rot-Sperre von Kapitän Lukas Hradecky setzt Gerardo Seoane auf Andrey Lunev zwischen den Pfosten. „Es ist nicht immer einfach, die Rolle des zweiten oder dritten Torhüters zu akzeptieren, aber da muss ich auch dem kompletten Torhüter-Team ein großes Kompliment aussprechen. Alle sind sehr professionell in ihrer täglichen Arbeit“ Andrey Lunev beschreibt der Schweizer zudem als sehr erfahrenen Keeper: „Er bringt dadurch viel Ruhe mit und genießt es denke auch, dass er morgen in so einer wichtigen Partie spielen darf. Wir haben vollstes Vertrauen in seine Qualitäten und Fähigkeiten.“
Zum Auftaktspiel in der BayArena kann sich die Werkself aktuell auf etwa 23.000 schwarz-rote Anhänger auf den Rängen freuen. Zudem ruft die aktive Fanszene bereits ab 10 Uhr vom Marktplatz in Wiesdorf zum Fanmarsch auf. Aus Augsburg werden knapp 300 Fans nach Leverkusen anreisen.
Auch Gerardo Seoane freut sich auf die erste Partie vor heimischer Kulisse in der neuen Spielzeit: „Wir haben sehr sensible Fans. Sie habe bereits letzte Saison bewiesen, dass sie ein gutes Gespür dafür haben, wann das Team Unterstützung braucht“, so Seoane und weiter: „Natürlich gehört positives wie auch negatives Feedback dazu, aber wir empfinden unsere Fans immer als einen großen Rückhalt und freuen uns extrem, wenn morgen viele Leute kommen.“

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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