
Zuletzt kehrte sogar wieder die Spielfreude zurück bei RB. Nach einigen mühevollen Auftritten zuvor lief die Offensiv-Maschinerie der Sachsen gegen Hertha BSC wieder rund, die Hauptstädter wurden klar mit 5:0 nach Hause geschickt. Damit baute das Team von Ralf Rangnick seine starke Serie im Jahr 2019 aus. Seit nunmehr neun Spielen ist Leipzig ungeschlagen, die Qualifikation für die Champions League bei aktuell fünf Punkten Vorsprung auf Rang fünf zum Greifen nah. Vielleicht noch eindrucksvoller lesen sich die Zahlen der Leipziger Defensive: Gerade einmal drei Gegentore ließ das Team in der kompletten Rückrunde zu, den letzten Treffer musste Keeper Peter Gulacsi noch im Februar gegen Hoffenheim hinnehmen. Die insgesamt 20 Gegentore sind ohnehin schon einsame Ligaspitze und die Basis für eine weitere Erfolgssaison in Leipzig – auch, wenn der erstmalige Auftritt in der Europa League mit dem Ausscheiden in der Gruppenphase nicht wirklich nach Vorstellung verlief. Dafür hat RB auch im DFB-Pokal noch alle Aktien und steht nach dem 2:1-Last-Minute-Erfolg nach Verlängerung in Augsburg im Halbfinale.
Gegen Hertha BSC gab es gleich mehrere erfreuliche Personalien aus Sicht der Leipziger: Spielmacher Emil Forsberg, der große Teile der Hinrunde mit Leistenproblem aussetzen musste, absolvierte erstmals seit der Verletzung wieder zwei Spiele in Folge von Beginn an und glänzte mit einem Tor und einer Vorlage. Davon profitierte auch Yussuf Poulsen (oben im Bild), dem ein Dreierpack und damit seine Saisontore 13, 14 und 15 gelangen: Der Däne spielt die beste Saison seiner Karriere und kann sich sogar noch leise Hoffnungen auf die Torjägerkanone machen. Was die Macher Rangnick und Oliver Mintzlaff aber besonders gefreut haben dürfte: Zwei Winterneuzugänge deuteten ihr riesiges Potenzial an. Der 20-jährige US-Amerikaner Tyler Adams überzeugte nicht erst gegen Hertha BSC als Abräumer vor der Abwehr mit spielerischen Qualitäten, der 21-jährige Amadou Haidara garnierte sein starkes Startelf-Debüt in der Bundesliga mit dem Treffer zum 5:0-Endstand. Besonders Haidara soll bei RB in die Fußstapfen des nach Liverpool gewechselten Naby Keita treten und als Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive fungieren. Auffällig: Sowohl Keita als auch Haidara kamen vom österreichischen Schwesterklub RB Salzburg nach Leipzig, ebenso wie Torhüter Gulacsi und die Defensivspieler Dayot Upamecano, Stefan Ilsanker und Konrad Laimer. Adams ist hingegen der erste Spieler der Sachsen, der vom amerikanischen Pendant New York Red Bulls in die Messestadt wechselte.
In einer stabilen Mannschaft sind es einzig zwei der Prunkstücke, die leichte Sorgen machen. In der Defensive ist die Personallage leicht angespannt, da die Stammspieler Upamecano sowie Lukas Klostermann derzeit verletzt passen müssen. Upamecano soll erst Ende April wieder einsatzfähig sein. Für Klostermann, der sich bei seinem Länderspiel-Debüt für die deutsche Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss zuzog, könnte es unter Umständen für einen Einsatz gegen Bayer 04 reichen. Nordi Mukiele, der Klostermann gegen Hertha BSC vertrat, entpuppte sich als Achillesferse, wurde gelb-rot-gefährdet ausgewechselt. Das zweite Sorgenkind ist der Star im Team: Nationalstürmer Timo Werner kommt nach starker Hinrunde mit elf Treffern derzeit nicht so wirklich in Schwung, im Jahr 2019 gelang ihm bis dato nur noch ein weiteres Bundesligator. Dafür traf er am Dienstag im Pokal in Augsburg.
RB stellt weiterhin die Weichen für eine Zukunft als nationales wie internationales Top-Team. Ab Sommer übernimmt in Julian Nagelsmann eines der größten Trainertalente auf dem Markt das Team – es soll der Beginn einer Ära werden. Der junge und doch schon profilierte Coach hat ein ebenso junges und hochveranlagtes Team zur Verfügung. Spieler wie Upamecano, Adams, Haidara oder auch Ibrahima Konaté und Jean-Kevin Augustin zeigten bereits, dass sie auf höchstem Niveau spielen können, obwohl noch keiner von ihnen älter als 21 Jahre ist. Durch die starke Scouting-Abteilung und die Vernetzung mit den weiteren RB-Teams wird Leipzig auch in Zukunft hochtalentierte Spieler an Land ziehen können, der Verbleib in der nationalen Spitze scheint damit gesichert.
Auf Rang fünf hat Leipzig nun fünf Punkte Vorsprung, der Champions-League-Platz scheint abgesichert – vor allem vor dem Hintergrund, dass Leipzig über eine enorme Stabilität und Konstanz in seinen Leistungen verfügt. Am Ende der Saison werden die Sachsen aller Voraussicht nach die zweite Königsklassen-Teilnahme der noch jungen Vereinsgeschichte klar machen.

Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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In der Sommervorbereitung 2026/27 gastiert die Werkself beim Regionalligisten Kickers Offenbach in Hessen. Die Partie findet am Samstag, 25. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im Stadion am Bieberer Berg statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die Begegnung im Rahmen der 125-jährigen Jubiläums des OFC.
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Verstärkung für den Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen: Zur Saison 2026/27 wechselt Konstantinos Kotsifakis vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum Werksklub, wo er künftig als fester Bestandteil des Trainerteams der Leverkusener U19 arbeiten wird. Zudem übernimmt der Deutsch-Grieche eine operative Funktion bei der Betreuung des Future Teams von Bayer 04. Bei der Hertha fungierte der 29-Jährige zuletzt als Cheftrainer der U17.
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