Zurück zur Übersicht
14.05.2019Bundesliga

Fokus auf Berlin – Werkself hofft auf die Königsklasse

Das zurückliegende Wochenende wird Bayer 04 und den schwarz-roten Anhängern mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben. Mit vielen Klub-Legenden und noch mehr Gänsehaut blickte der Werksklub im Rahmen des letzten Saison-Heimspiels gegen Schalke 04 unter dem Motto „40 Bundesliga unterm Bayer-Kreuz“ drei Tage lang auf die vergangenen vier Jahrzehnte im deutschen Fußball-Oberhaus zurück.
crop_20190514_B04_Training_vor_Hertha_48530.jpg

Es war ein emotionales Zusammenkommen, ehe bei der Werkself spätestens am gestrigen Montag der Jahresendspurt eingeläutet wurde. Am Samstag (15.30 Uhr, live im Ticker und Webradio auf bayer04.de) müssen die Schützlinge von Peter Bosz nochmal ran, Hertha BSC heißt die letzte Aufgabe der 56. Bundesliga-Spielzeit. Und für die Schwarz-Roten geht es gegen die Berliner nochmal um alles – Kai Havertz sprach am Dienstag sogar vom „wichtigsten Spiel der Saison“.

„Wir müssen noch einmal alles raushauen“

Es geht um nicht weniger als die Champions-League-Teilnahme in der kommenden Spielzeit. Lediglich zwei Treffer trennen Bayer 04 vom vierten Platz, auf dem derzeit Borussia Mönchengladbach thront. Auch Eintracht Frankfurt, im Klassement derzeit einen Zähler hinter der Werkself und Gladbach auf Platz 6, hat ebenfalls noch gute Chancen – während Wolfsburg aufgrund des deutlich schlechteren Torverhältnisses im Kampf ums letzte Königsklassen-Ticket nur noch Außenseiterchancen haben dürfte. Dass Gladbach (gegen Borussia Dortmund) und Frankfurt (bei Bayern München) beide im Titelrennen gefordert sind, schürt die Hoffnungen bei der Werkself. „Wir müssen gewinnen“, gibt Havertz die Richtung vor und hofft am Samstag auf die Schützenhilfe der beiden Meisterschaftskandidaten. „Wir werden in dieser Woche alles dafür tun, uns perfekt auf die Berliner vorzubereiten. Und dann müssen wir noch einmal alles raushauen und dann schauen, ob es am Ende gereicht hat“, so der Top-Torschütze der Werkself, der in den vergangenen sechs Spielen sechsmal getroffen hat.

Am Dienstagvormittag stand die letzte öffentliche Einheit der Saison an – an der nahmen bis auf Julian Baumgartlinger (Belastungssteuerung) sowie die langzeitverletzten Karim Bellarabi, Leon Bailey und Joel Pohjanpalo (alle im Aufbautraining) alle Akteure teil und beglückten die Zaungäste im Anschluss noch einmal mit Selfies und Autogrammen.

Nach dem trainingsfreien Mittwoch findet der letzte Teil der Berlin-Vorbereitung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, ehe sich der Werkself-Tross am Freitagnachmittag in die Hauptstadt aufmacht.

Bewerb_Schwadbud_HomepageMediumRectangle_300x250px_Herthavs.jpg

Ähnliche News

Ticket-Infos Borussia Dortmund vs. Bayer 04
Bundesliga - 26.10.2026

Tickets für das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 26.10.2026

Ticket-Überblick für die Spiele von Bayer 04

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Herbst-Camps Fußball Akademie
Fußball Akademie - 26.10.2026

Fußballspaß bei den Herbst-Camps der Bayer 04 Fußball Akademie

Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.

Mehr zeigen
Edmond Tapsoba, Jonas Hofmann und Co. nach Abpfiff
Bundesliga - 26.10.2026

Werkself Nachdreher: „Einfach nicht unser bester Tag“

Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.

Mehr zeigen