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30.08.2019Bundesliga

„Dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen“

Kevin Volland lief vier Jahre lang für die TSG Hoffenheim auf, bevor er zur Saison 2016/17 unters Bayer-Kreuz wechselte. Vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub sprach der 27-Jährige über seine aktuelle Form, den Saisonstart und den Leistungsstand der Werkself sowie über den kommenden und für ihn besonderen Gegner aus Sinsheim...
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Kevin, gegen Düsseldorf hast du eine sehr starke Leistung gezeigt und diese mit zwei Torvorbereitungen gekrönt. Wie bewertest du deine aktuelle Form und wo sieht du noch Verbesserungspotenzial in deinem Spiel?
Volland: Ich selbst möchte das eigentlich gar nicht bewerten. Ich fühle mich im Moment einfach sehr wohl auf dem Platz, das hängt natürlich auch und besonders mit meinen Mitspielern zusammen. Wir harmonieren schon ganz gut in der frühen Phase der Saison und sind jetzt erfolgreich. Das schlägt sich auch in meiner persönlichen Statistik nieder. Aber natürlich versuche ich mich genau wie die Mannschaft immer weiter zu verbessern.

Ihr habt nach 2015 erstmals sechs Punkte aus den ersten beiden Bundesligaspielen gesammelt – Sorgt das für Ruhe und Zuversicht im Team angesichts der durchwachsenen Vorbereitung?
Volland: In der Vorbereitung haben wir ja zum Teil schon in der Kritik gestanden. Aber es ist eben ein Riesenunterschied, ob man vor der Saison Spiele bestreitet oder sich im Pflichtspielmodus befindet. Da ist jetzt eine ganz andere Schärfe im Spiel. Es ist immer gut, erfolgreich in eine Saison zu starten. Genau darauf haben wir hingearbeitet. Deswegen sind wir tatsächlich auch sehr zuversichtlich. Aber jetzt dürfen wir uns natürlich nicht zurücklehnen. Ruhe in diesem Sinne werden wir uns also auf gar keinen Fall erlauben. 

Du siehst die Leistung der Mannschaft nach eigener Aussage erst bei 90%. Was muss sich deiner Meinung nach noch verbessern?
Volland: Man hat ja gegen Düsseldorf gesehen, dass wir unser Spiel nicht die kompletten 90 Minuten durchgezogen haben. Dass nach hinten raus nochmal ein bisschen Unruhe aufgekommen ist lag unter anderem daran, dass wir in der zweiten Hälfte nicht konsequent nachgelegt haben. Da müssen wir sicherlich noch effizienter werden. 

Du hast vier Jahre bei der TSG gespielt, 132 Spiele in der Bundesliga absolviert und bist seit drei Jahren hier unterm Bayer-Kreuz. Ist das noch ein besonderes Spiel für dich?
Volland: Wohl eher für Kerem und Nadiem, die ja noch in der vergangenen Saison dort waren. Ich selbst habe inzwischen schon einige Male gegen Hoffenheim gespielt. Aber natürlich ist das für mich immer noch etwas anderes als ein Spiel gegen die übrigen Bundesliga-Klubs. Ich hatte vier überragende Jahre in Hoffenheim und erinnere mich sehr gerne an diese Zeit. 

Hoffenheim hat nach der Auftaktniederlage in Frankfurt nun mit 3:2 gegen Bremen gewonnen und reist mit Rückenwind nach Leverkusen. Auf welche Partie müsst ihr euch in der BayArena einstellen?
Volland: Die sind natürlich gut, das wird ein richtig hartes Spiel. Aber wir wollen es gewinnen und den nächsten Schritt in unserer Entwicklung machen.

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