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24.02.2017Bundesliga

Die Werkself will den dritten Liga-Sieg in Folge

Die Werkself will am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 den dritten Bundesliga-Sieg in Folge einfahren. Daran ließ Bayer 04-Cheftrainer Roger Schmidt auf der Spieltagspressekonferenz keine Zweifel. „Wir wollen unseren Weg in der Liga weitergehen. Wir wollen dafür wirklich alles reinhauen und als Sieger vom Platz gehen“, betonte der Fußball-Lehrer. Ob Lars Bender dabei zur Verfügung steht, ist noch offen. Wendell fehlt gelbgesperrt.
© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Um die Siegesserie in der Bundesliga auszubauen, muss die Werkself erneut hochkonzentriert zu Werke gehen. „Die Mainzer haben ein Team, das über sehr viel fußballerische Substanz verfügt. Sie verlangen den Gegnern ein sehr intensives Spiel ab. Spieler wie Jhon Cordoba oder Yoshinori Muto sind Top-Angreifer. Sie spielen mit viel Tiefgang, da müssen wir aufpassen“, erklärte der Coach.

Hinspiel als Warnung

Der 1. FSV Mainz 05 verlor seine vergangenen sechs Auswärtsspiele in der Bundesliga. Das ist ein Aspekt, der aber nichts an der Schwere der Aufgabe ändert, wie Roger Schmidt betont: „Im Hinspiel haben wir gesehen, wie stark die Mainzer umschalten, wenn wir nicht gut abgesichert sind. Wir mussten eine super zweite Halbzeit spielen, um das Spiel zu drehen. Wir können aus dem Hinrunden-Duell daher sehr viel mitnehmen.“

Den Auftritt seiner Truppe in der Königsklasse gegen Atlético Madrid bewertete Schmidt „keineswegs als enttäuschend. Wir haben nicht fehlerlos gespielt und sind dafür auf diesem Niveau von einer europäischen Spitzenmannschaft eiskalt bestraft worden. Das Spiel wurde kompliziert, aber wir haben nie den Mut verloren. Diese Erfahrung wollen wir mitnehmen und in Mainz den dritten Liga-Sieg in Folge einfahren.“

Personell hat sich im Vergleich zu Dienstagabend nicht viel getan. Hakan Calhanoglu fehlt weiterhin gesperrt. Jonathan Tah ist noch verletzt. Zudem wird Danny da Costa ausfallen. Schmidt: „Danny hat einen Schlag auf den Zeh bekommen.“ Bei Lars Bender ist die Aussicht „positiv“. „Schmidt: „Wir sind auf einem guten Weg. Ob er morgen schon spielen kann, ist unklar. Ich warte das Abschlusstraining ab und werde mit ihm sprechen.“
Wendell, der in der Vorwoche gegen Augsburg seine fünfte Gelbe Karte sah, wird das Spiel gegen Mainz von der Tribüne aus verfolgen müssen.

Bayer 04 rechnet mit 27.000 Zuschauern, davon 1.000 aus Mainz. Die Gäste- und Tageskassen haben geöffnet.

© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

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