
Personal
Der neueste Zugang ist Nouris Co-Trainer: Markus Feldhoff. Der frühere Stürmer der Werkself spielte nach seiner Zeit in Leverkusen noch mal für seinen Jugendklub KFC Uerdingen – unter anderem zusammen mit Alexander Nouri. Die beiden kennen sich also aus dem Effeff und werden künftig gemeinsam die Mannschaft auf die kommenden sportlichen Herausforderungen vorbereiten. Viele der vor der Saison neuverpflichteten Spieler stehen ihnen derweil (noch) nicht zur Verfügung. Prominentester Mann auf der Verletztenliste: Max Kruse.
Potenzial
Seit Jahren ist der Zusammenhalt in Bremen das große Faustpfand. Unvergessen, wie die gesamte Stadt in der vergangenen Saison geschlossen hinter ihrem Verein stand, als im Weserstadion das vermeintliche Endspiel um den Klassenerhalt gegen den VfB Stuttgart anstand. Das Ergebnis ist bekannt: Werder gewann mit 6:2 und hielt die Liga. Diese Hingabe gepaart mit dem Glauben an den im Vergleich zur Vorsaison verstärkten Kader lässt allemal hoffen.
Probleme
Doch genau da liegt die Herausforderung: Viele Spieler versprechen hohe Qualität, konnten sie aber noch nicht unter Beweis stellen. Gerade in der Offensive sind einige Akteure verletzt und so war „Mr. Olympia“, Serge Gnabry, zuletzt Alleinunterhalter in den gegnerischen Strafräumen. Ein Sturm mit Gnabry, Kruse und Claudio Pizarro klingt durchaus furchteinflößend, wird aber wohl erst in einigen Wochen auflaufen können.
Prognose
Der Trend zeigt nach oben. Wenn Nouri es schafft, die in wenigen Wochen vermittelten Emotionen mit in den weiteren Saisonverlauf zu nehmen, ist den Bremern mehr als nur der Kampf ums Überleben zuzutrauen. Denn mit dem Publikum im Rücken ist einiges möglich – das weiß man an der Weser nicht erst seit der vergangenen Saison.


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