
Schnell sorgte er bei seiner Mannschaft für neues Selbstvertrauen und fuhr wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg ein. Der jüngste Sieg sorgte dabei über die oberbayerischen Grenzen hinweg für viel Aufsehen. Grund genug, den kommenden Gegner der Werkself (So., 17.30 Uhr, BayArena) mal genau unter die Lupe zu nehmen – im Gegnercheck!
Position
Das wichtigste vorweg: Ingolstadt ist nicht mehr Letzter. Mit dem furiosen und vielbeachteten Sieg gegen Leipzig hat der FCI nicht nur sich selbst eine Freude gemacht, sondern damit laut eigener Aussage der ganzen Liga einen Gefallen getan. „Gern geschehen“, stand auf der eigenen Facebook-Seite. Das Tor des Tages von Innenverteidiger Roger stürzte den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer und sorgte dafür, dass Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sich mit einer „Wagenladung Weißwürste und Weißbier“ beim Nachbarn aus Ingolstadt bedanken wollte. Die Schanzer posteten daraufhin die eigene Adresse. Ein bayerisches Frühstück und Humor können im Abstiegskampf wohl nicht schaden.
Personal
Der Schreckmoment beim sonst so gefeierten Erfolg über Leipzig war der der Verletzung von Stammkeeper Martin Hansen. Der Däne, der den zu Bayer 04 gewechselten Ramazan Özcan als Nummer eins abgelöst hat, musste nach einem Schlag aufs Knie ausgewechselt werden, doch mittlerweile gibt’s Entwarnung. Es ist nur eine Prellung. Sollte er dennoch nicht spielen können, stünde im Norweger Örjan Nyland ein adäquater Ersatz parat. Angreifer Mathew Leckie ist nach seiner Last-Second-Ampelkarte derweil in Leverkusen gesperrt.
Probleme
In der Offensive hakt's. Erst elf Tore haben die Schanzer in dieser Saison geschossen – kein Team hat weniger genetzt. Das wäre nicht so dramatisch, wenn die Defensive so stehen würde wie in der vergangenen Saison, als Ingolstadt am Ende die viertwenigsten Gegentreffer kassiert hatte. Da das bei einer Torbilanz von minus 13 nicht der Fall ist, steckt der FCI tief im Abstiegskampf.
Potenzial
Der Trend zeigt klar nach oben. Seit Maik Walpurgis an der Seitenlinie den glücklosen Markus Kauczinski abgelöst hat, wurden sieben von zwölf möglichen Punkten eingefahren. Und die Siege haben gezeigt, wie es für Ingolstadt gehen kann: Erst wurde Darmstadt bezwungen, zuletzt Leipzig – beide mit 1:0. Diese Effizienz gepaart mit dem „Quäntchen Match-Glück, das wir brauchen“, wie Walpurgis im Interview bei Sport1 erklärte, können das Faustpfand für die Schanzer sein.
Prognose
„Walpurgis und rote Haare – das hätte ich im 15. Jahrhundert nicht überlebt“, sagte der neue Trainer zuletzt mit einem Schmunzeln. Doch jetzt sind seine Hexer-Qualitäten umso mehr gefragt, will er Ingolstadt im so schwierigen zweiten Jahr in der Bundesliga halten. Läuft es so wie in den ersten vier Spielen unter seiner Regie, ist der Klassenerhalt drin. Dann würde aus dem bislang noch recht unbekannten Walpurgis sicher schnell der „Hexer aus Herford“. Die nächsten Wochen und Monate versprechen auf alle Fälle reichlich Spannung.


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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