
Unser letzter Gegner in dieser Spielzeit im Check:
Die Hertha hat es in der eigenen Hand, sich zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder fürs internationale Geschäft zu qualifizieren. In dieser Saison lagen die Berliner immer in den Top-Sechs und haben als Tabellenfünfter die Pole Position vor der letzten Runde im Rennen um Europa.
Pünktlich zum letzten Akkord kann Trainer Pal Dardai, schon als Aktiver eine Berliner Legende, wieder auf seine wichtigen Innenverteidiger zurückgreifen. John Anthony Brooks und Sebastian Langkamp fehlten beim jüngsten 2:0-Erfolg in Darmstadt gelb-gesperrt, sollen nun aber wieder die Berliner Mauer bilden. Auch Niklas Stark ist nach seiner Fußprellung wohl wieder eine Option, einzig hinter dem Einsatz des angeschlagenen Per Ciljan Skjelbred steht noch ein Fragezeichen. Der Norweger kehrt nach einer Zerrung erst am Donnerstag zurück ins Teamtraining.
Die Berliner spielen eine starke und vor allem konstante Runde. Doch wie steht es um die Psyche im entscheidenden Kapitel der Saison? Schließlich verlief die vergangene Spielzeit bis zum letzten Duell kongruent zu dieser – und blieb dann ohne Happy End. Hertha verlor noch die direkte Qualifikation zur Europa League und musste sich in den Play-offs dem dänischen Vertreter Bröndby IF geschlagen geben. Dieses Szenario wollen sie an der Spree nicht noch einmal erleben.
Seit Dardai bei der Hertha das Sagen hat, steht in Berlin eine echte Einheit auf dem Rasen. Vermeintlich eigensinnige Typen wie Salomon Kalou oder der erfahrene Vedad Ibisevic haben ihren wichtigen Platz gefunden, und Youngster wie Mitchell Weiser, Maximilian Mittelstädt, Niklas Stark oder Allan blühen regelrecht auf. Dazu kommt die unfassbare Heimstärke der Berliner: 76 Prozent ihrer Punkte holte die Hertha im altehrwürdigen Olympiastadion.
61 der letzten 62 Spieltage lag die Hertha saisonübergreifend auf einem der ersten sechs Ränge – nur eben am entscheidenden letzten Spieltag der vergangenen Saison nicht. Um die erste Europapokalteilnahme seit 2010 zu schaffen, wollen sich die Hauptstädter keinesfalls auf die Schützenhilfe der Konkurrenz verlassen, sondern den entscheidenden letzten Punkt selbst einfahren. Bei drei Zählern mehr, aber dem schlechteren Torverhältnis gegenüber dem 1. FC Köln auf Platz sieben reicht ihnen ein Unentschieden für die sichere Europa-League-Qualifikation.


Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 den slowenischen Meister NK Celje in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum freien Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel ebenfalls zum Heimbereich.
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Mit Beginn der Saison 2026/27 hat Bayer 04 in der BayArena einen festen Platz zum Gedenken geschaffen. Im oberen Bereich des A-Blocks im Südosten des Stadions können Fans der Werkself an Freunde und Familienmitglieder erinnern, mit denen sie viele besondere Momente rund um Bayer 04 geteilt haben. In den kommenden Monaten soll dieser Ort Schritt für Schritt weiterentwickelt werden – auch und vor allem mit der aktiven Unterstützung der Fans.
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Moussa Diaby sorgte in den vergangenen Tagen mit seinem Wechsel zurück nach Leverkusen für Aufsehen. Aber auch auf dem Platz durften Fans vor vier Jahren bereits über den pfeilschnellen und abschlussstarken Franzosen in der BayArena staunen. Beim klaren Sieg der Werkself gegen den 1. FC Union Berlin traf Diaby gleich doppelt...
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