„Ich habe schon vor der Partie am Mittwoch gegen Lokomotive Moskau gesagt, dass wir gewinnen müssen. Das gilt auch für morgen gegen Union Berlin“, sagte der Cheftrainer der Werkself auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Das 1:2 bei der lang ersehnten Champions-League-Rückkehr sei schmerzhaft gewesen. „Deshalb bin ich froh, dass wir drei Tage später das nächste Spiel haben und morgen die Chance bekommen, es besser zu machen“, erklärte Peter Bosz vor dem ersten Bundesliga-Vergleich mit den „Eisernen“.
Bislang stehen in der Bilanz zwei Pokalduelle, die die Werkself beide recht deutlich für sich entscheiden konnte: Im Oktober 2017 zu Hause mit 4:1 und im Oktober 2003 in Berlin mit 5:0. Dass der Bundesliga-Aufsteiger dennoch nicht zu unterschätzen ist, belegt der 3:1-Überraschungssieg gegen Borussia Dortmund vor der Länderspiel-Pause. Und auch am vergangenen Wochenende verlangte die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bis zum Schlusspfiff Werder Bremen (1:2) alles ab.
„Union Berlin ist eine Mannschaft, die – wie schon vergangenes Jahr in der Zweiten Liga – im Umschaltspiel nach vorne sehr schnell, sehr gefährlich sein können“, sagt Bosz vor dem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schützling Sheraldo Becker, einem der schnellsten Spieler im deutschen Fußball-Oberhaus. Deshalb müsse seine Mannschaft vor allem in der Defensive hellwach sein. „Wenn wir den Ball haben und mit sehr viel Raum im Rücken spielen, muss unsere Restverteidigung sehr gut organisiert sein. Wenn wir den Ball verlieren, müssen wir gleich wieder Druck auf den Ball ausüben“, fordert der Fußballlehrer.
Und auch in der Offensive wünscht sich Bosz eine Steigerung. „Die vergangenen Spiele sahen alle ähnlich aus: Wir hatten viel Ballbesitz. Aber was machen wir aus diesem Ballbesitz? Wir machen insgesamt zu wenige Torchancen draus“, legt der 55-Jährige den Finger in die Wunde. Weil seiner Mannschaft dennoch der Wille nicht abzuschreiben sei – so wie beim Powerplay in der zweiten Hälfte gegen Lokomotive Moskau am Mittwoch –, ist sich der Niederländer sicher, dass sich der Erfolg zeitnah wieder einstellen wird. „Es ist nunmal so, dass sich viele Mannschaften gegen uns hinten reinstellen. Deshalb ist es für uns von Vorteil, das erste Tor zu schießen“, erklärte er und führte aus: „Aber auch, wenn wir nicht das erste Tor schießen, müssen wir unser Spiel weiter durchziehen, ein hohes Balltempo haben, versuchen in die Box zu kommen, eine gute Boxbesetzung haben. Dann werden auch die Tore kommen. Es ist wichtig, dass die Spieler dieses Vertrauen haben.“
Personell muss die Werkself gegen Union Berlin definitiv auf Leon Bailey verzichten. Der 22-jährige Jamaiker erlitt gegen Moskau einen Muskelfaserriss und ist die nächsten Wochen zum Zusehen gezwungen. Wie zuletzt droht ein weiterer Ausfall: Nach Rückenproblemen kehrte Kerem Demirbay zwar gestern wieder auf den Trainingsplatz zurück, ob der Mittelfeldstratege am morgigen Samstag einsatzfähig sein wird, ließ Peter Bosz jedoch offen.
Weitere Infos zum Spiel:
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Ingolstadt)
Vorhergesagtes Wetter: 23 Grad, sonnig
Live im TV: Sky Bundesliga 3 (Kommentator: Jonas Friedrich)
Spieltags-Hashtag: #B04FCU
Die Tageskassen haben ab 13.30 Uhr geöffnet!



Bayer 04 Leverkusen begrüßt zu Beginn der laufenden Saison 2026/27 ein neues offizielles Mitglied in seinem Sponsorenclub. Das Unternehmen KKV Kabelverlegung GmbH & Co. KG baut seine bereits bestehende Partnerschaft aus und agiert beim Fußball-Bundesligisten ab sofort als Unterstützer auf der nach dem Premium-Bereich zweithöchsten Partnerebene. Als nunmehr offizieller Partner im Sponsorenclub tritt KKV dadurch im Rahmen der Spiele der Werkself in der BayArena mit erheblich aufgewerteter Sichtbarkeit in Erscheinung. Das neue Vertragsverhältnis hat vorerst eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
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