
Im halben Dutzend
Mit dem 6:2-Erfolg bei Hertha BSC gelang Bayer 04 der höchste Sieg seit Dezember 2015 (5:0-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach). Sechs Tore hatte die Werkself zuletzt vor 13 Jahren erzielt (6:2-Auswärtssieg in Bremen).
Die Moral stimmte
Während nach einer Führung nur viermal Punkte abgegeben wurden (zwei Remis, zwei Niederlagen), gelang es der Werkself besonders oft, nach einem Rückstand zurückzukommen: Insgesamt achtmal punktete Bayer 04 dann noch und holt 14 Zähler(drei Siege, fünf Remis). Nach dem FC Augsburg (16 Punkte) der beste Werte der Liga.
Gute Bilanz auswärts
Bayer 04 sammelte auf fremden Plätzen 20 Punkte – das bedeutet Platz fünf in der Auswärtstabelle. Nur die Bayern (12) und Vize-Meister Leipzig (8) gewannen häufiger auswärts als die Werkself (6). Das 6:2 in Berlin war übrigens der 200. Leverkusener Auswärtssieg in der Bundesliga.
Mit Köpfchen
Bayer 04 erzielte 15 Tore per Kopf – das ist Ligaspitze. Seit Beginn der Datenerfassung hat keine Leverkusener Mannschaft öfter mit dem Kopf getroffen.
Bernd ein Dauerbrenner
In der Bundesliga standen in dieser Saison nur sechs Spieler während aller 3060 möglichen Minuten auf dem Platz – darunter auch Bernd Leno. In Berlin absolvierte der Nationalkeeper sein 200. Spiel für Bayer 04 und ist damit nach Rüdiger Vollborn (401 Spiele) der einzige Torhüter, der 200 Spiele mit der Werkself in der Bundesliga bestritten hat. Leno vereitelte insgesamt 27 Großchancen der Gegner, was klarer Ligahöchstwert ist.
Hakans gute Quote
Erfolgreichster Torschütze der Werkself war Chicharito mit elf Treffern, ihm folgte ein Trio mit jeweils sechs Toren: Kevin Volland, Joel Pohjanpalo und Hakan Calhanoglu. Der türkische Nationalspieler kam indes wegen seiner viermonatigen CAS-Sperre nur in 15 Partien zum Einsatz. Stefan Kießling und Kai Havertz netzten jeweils viermal. Bester Assistgeber bei Bayer 04 war Julian Brandt, der die Vorarbeit zu acht Leverkusener Toren leistete.
Danger extrem effektiv
Joel Pohjanpalo benötigte für seine sechs Saisontreffer lediglich 185 Minuten. Er machte seine Tore jeweils als Joker und stellte damit den Rekord von Dimitar Berbatov aus dem Jahr 2002 ein. Der Finne traf im Schnitt alle 31 Minuten und war damit mit Abstand der effektivste Spieler der Bundesliga-Saison 2016/17.
Aufsteiger der Saison
Kai Havertz war in seiner ersten Bundesliga-Saison mit vier Toren und fünf Assists an insgesamt neun Toren beteiligt. Nach Timo Werner ist Havertz nun der zweitjüngste Spieler, dem ein Doppelpack in der Bundesliga gelungen ist.
„Kieß“ ein Evergreen
Stefan Kießling hat jetzt in elf Spielzeiten für Bayer 04 in Folge getroffen, dies schaffte vor ihm nur Ulf Kirsten (zwölf). Drei seiner vier Saisontore erzielte „Kieß“ an den letzten vier Spieltagen.


Im Halbfinale des DFB-Pokals 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Bayern München. Das Duell steigt am Mittwoch, 22. April 2026, um 20.45 Uhr in der BayArena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Im vorgezogenen Duell des 7. Spieltags der DFB-Nachwuchsliga musste sich die U17 von Bayer 04 beim 1. FSV Mainz 05 am Mittwochabend 0:1 (0:0) geschlagen geben und steht weiterhin auf dem letzten Platz in Gruppe B. Lange Zeit schien ein Leverkusener Erfolg möglich, doch sechs Minuten nach einem Platzverweis für Bayer 04-Akteur Max Gordon (78.) erzielten die 05er in Überzahl das Tor des Tages.
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Werkself-TV zeigt nach dem 0:2 von Bayer 04 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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