Die zwei schwachen Auftritte der vergangenen Tage seien zwar nach wie vor präsent, die Enttäuschung noch groß. „Aber wir haben jetzt direkt das nächste Spiel. Einerseits ist es gut, dass es so schnell weitergeht, andererseits ist die Vorbereitungszeit eben auch sehr kurz“, erklärt Bosz auf der Spieltags-Pressekonferenz. Sein Team müsse wieder zu alter Stärke wie in den Partien gegen Bayern München, Schalke 04 oder Juventus Turin zurückfinden. Bosz: „Diese Spiele haben gezeigt, dass wir es besser können. Da müssen wir morgen wieder hinkommen!“
Hinter dem nächsten Gegner von Bayer 04 liegt derweil bereits der erste Trainerwechsel: Neun Punkte nach elf Spieltagen bedeuteten das Aus von Sandro Schwarz, unter dessen Nachfolger Achim Beierlorzer (ehemals 1. FC Köln) gab’s bislang drei Siege aus fünf Spielen – darunter der 5:1-Erfolg gegen Hoffenheim sowie das 5:0 in Bremen. „Das sind gute Ergebnisse. Uns erwartet ein schweres, sicher auch interessantes Spiel“, so Bosz.
Im Rahmen der jüngsten Niederlagen wurde auch die Kritik an Bayer 04-Spielmacher Kai Havertz lauter. Bei seiner Auswechslung im Heimspiel gegen die Hertha pfiffen ihn einige der Zuschauer in der BayArena aus. „Das kann ich nicht verstehen. Seit ich hier bin, redet man von der Bayer 04-Familie. Für mich sind das die Fans, Spieler und Mitarbeiter. Alle zusammen. Es haben natürlich nur ein paar Menschen gepfiffen, das war nicht das ganze Stadion. Aber ich würde meine Familie nie so beschimpfen oder auspfeifen. Das hilft der Mannschaft auch nicht“, bezieht Bosz Stellung.
Der Niederländer weiter: „Der Junge kommt aus der eigenen Jugend, hat diesem Verein schon so viel gegeben – obwohl er noch sehr jung ist. Er darf auch mal schlecht spielen. Ich habe ihm gesagt, dass wenn er den Weg wieder nach oben findet – und davon bin ich überzeugt –, er stärker sein wird als zuvor.“
Die 1.600 mitreisenden Fans sollen ihre Werkself im letzten Spiel des Jahres von der Tribüne aus unterstützen. Bosz, der erst nach dem Abschlusstraining seinen finalen Kader bestimmen wird, abschließend: „Wir haben morgen die Chance, einen Teil wieder gutzumachen. Die Punkte sind wichtig, wenn man vor Weihnachten wieder nach oben gucken möchte. Wir versuchen, in Mainz zu gewinnen.“
Weitere Infos zur Partie:
TV-Übertragung: Sky
Schiedsrichter: Patrick Ittrich
Tickets: Die Tageskasse für Auswärtstickets öffnet um 12.30 Uhr

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Nach dem letzten Saisonspiel der Profis durften sich unter der Woche nun auch einige Junioren-Teams sowie die Bayer 04-Fußballschule auf dem Rasen der BayArena austoben. In verschiedenen Spielformen und Trainingseinheiten zeigten die hochmotivierten Leverkusener Nachwuchs-Kicker ihr Können auf einem echten Bundesliga-Feld – und hatten dabei eine ganze Menge Spaß!
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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