
Großen Anteil an der schwarz-roten Offensive mit insgesamt 63 Toren hatte in diesem Jahr erneut Kai Havertz, der mit 12 Treffern – wie bereits 2018/19 (17 Tore) – zum gefährlichsten Leverkusener Angreifer avancierte. Im Ranking folgen – ebenfalls wie in der Vorsaison – Kevin Volland (10), der damit die dritte Saison in Folge zweistellig einnetzte, sowie der argentinische Mittelstürmer Lucas Alario (7).
Mit einem der 12 Tore sicherte sich Havertz derweil einen Rekord: Der 1:0-Siegtreffer im Heimspiel gegen den SC Freiburg am 29. Spieltag war bereits sein 35. im Fußball-Oberhaus. Da unsere Nummer 29 zu dem Zeitpunkt gerade einmal 20 Jahre und 353 Tage alt war, bedeutete dieser Treffer einen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bundesliga – denn jünger war beim Erreichen dieser Bestmarke zuvor niemand.

Nur einen Spieltag später sorgte Ausnahmetalent Florian Wirtz mit seinem Schlenzer vorbei an Nationalkeeper Manuel Neuer zum 2:4-Endstand gegen den FC Bayern ebenfalls für eine Bestmarke: Mit 17 Jahren, 1 Monat und 3 Tagen ist der deutsche U17-Nationalspieler nun der jüngste Torschütze in der Liga-Geschichte – und somit natürlich auch von Bayer 04.
Kein Werkself-Profi benötigte weniger Spielminuten für einen Treffer: Der erst 19-jährige Paulinho knipste in seinen 291 Bundesliga-Minuten dreimal. Dem Brasilianer, der aktuell an einem Kreuzbandriss laboriert, gelang unter anderem ein Doppelpack beim 4:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt. Anfang des Jahres war Paulinho mit drei Toren in sieben Spielen zudem entscheidend beteiligt an der geglückten Qualifikation Brasiliens für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio, die wie die Europameisterschaft aufgrund der Coronavirus-Pandemie ins kommende Jahr verschoben worden sind.

Dieser Bayer 04-Profi rennt (fast) allen in der Liga davon: Leon Baileys gemessener Top-Speed in dieser Saison betrug am 33. Spieltag gegen Hertha BSC stolze 36,4 km/h. Der Wert bedeutet einen neuen Rekord eines Leverkuseners seit Erfassung der Tracking-Daten in der Spielzeit 2013/14 und auch den drittbesten Wert dieser Saison. Nur Alphonso Davies (FC Bayern) und Dortmunds Achraf Hakimi waren um Bruchteile schneller.
Auch aus der Defensiv-Abteilung gibt es positive Zahlen zu vermelden: Im Tor konnte sich die Werkself auf Lukas Hradecky verlassen. Der finnische Nationalkeeper, der keine einzige Minute verpasste, parierte in der abgelaufenen Saison genau 100 gegnerische Torschüsse, in 10 Partien spielte er zu Null. Insgesamt vereitelte Hradecky 14 gegnerische Großchancen – so viele wie kein anderer Torwart in dieser Spielzeit. Auch das Fachmagazin Kicker würdigte die Leistungen des Leverkusener Schlussmanns: Hradecky darf sich über den besten Notendurchschnitt aller Bundesliga-Keeper freuen (2,75). Es ist gleichzeitig die viertbeste Bewertung aller Liga-Profis.

Zwar folgt zum Abschluss keine weitere Bestmarke, dieser Wert von Sven Bender ist dennoch mehr als beeindruckend. Der Abwehrchef hatte in den 34 Ligapartien insgesamt 2.993 Ballaktionen – das übertraf nur Bayerns Joshua Kimmich (3.314). Sven Bender verfügte zudem über die beste mannschaftsinterne Passquote (95 Prozent).

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Werkself-TV zeigt nach dem 0:1 beim 1. FC Union Berlin am 23. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Steffen Baumgart und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 0:1 beim 1. FC Union Berlin am 23. Bundesliga-Spieltag re-live...

Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Am 3. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga hat die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) bezwungen. Jeremiah Mensah (69.) per Strafstoß sowie Axel Tape (72.) nach einem sehenswerten Sololauf erzielten die Tore für das Team von Trainer Kevin Brok, dessen Mannschaft nach drei Spieltagen nun sieben Punkte auf dem Konto hat.
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Nach dem 2:0-Sieg bei Olympiakos Piräus wartet am Samstagnachmittag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), in Berlin-Köpenick wieder der Bundesliga-Alltag auf die Werkself. Dort treffen Leverkusener, die gerne die Spielkontrolle an sich reißen, auf einen 1. FC Union Berlin, der lieber gegen den Ball arbeitet und schnell umschaltet. Entsprechend liegen den Eisernen eigentlich spielstarke Top-Teams, in 16 Partien gewannen die Berliner jedoch erst einmal gegen Schwarz-Rot. Zudem kann die zuletzt starke Werkself-Defensive die fünfte Weiße Weste des Kalenderjahres sammeln, muss aber insbesondere bei Standards höllisch aufpassen. Die Kurzpässe.
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