Das Team von Cheftrainer Peter Bosz hat dank des 4:0-Erfolgs gegen Slavia Prag vom Donnerstagabend einen Rekord sicher: Mit 21 Treffern hält es nun den nationalen Bestwert für die meisten Tore in der Gruppenphase der Europa League. Der kommende Bundesliga-Konkurrent aus Hoffenheim marschierte ähnlich erfolgreich durch die Gruppenphase des Wettbewerbs. Die Kraichgauer holten 16 von 18 möglichen Punkten bei einem Torverhältnis von 17:2 – die zweitbeste Gruppenphase eines deutschen Klubs in der EL-Geschichte.
Zuletzt siegte die Mannschaft von Sebastian Hoeneß mit 4:1 gegen den KAA Gent. „Ich habe das Spiel gesehen. Aber ich glaube, dass gegen uns andere Spieler auf dem Platz stehen werden“, betonte Bosz am Freitag vor dem Duell mit dem Liga-Zehnten. „So oder so sind wir auf eine Mannschaft vorbereitet, die es uns schwer machen will.“
Nach dem erfolgreichen EL-Abschluss absolvierte nur eine kleine Gruppe die Einheit am Freitag auf dem Trainingsplatz. Der Großteil des Kaders regenerierte in den Räumlichkeiten der BayArena. Wieder mit auf dem Rasen standen derweil Lucas Alario und Mitchell Weiser. „Wenn sie morgen mittrainieren, können sie eine Option für den Kader sein“, erklärte Bosz.
Nach drei Englischen Wochen in Folge warten in der Liga nun drei weitere Partien innerhalb von sechs Tagen, ehe es in die kurze Winterpause geht. Bosz: „Der Spielrhythmus ist anstrengend, aber die Spieler sind frisch. Das zeigen auch die Werte von gestern: Wir sind sehr viel gelaufen, sehr viel gesprintet. Das ist eine Stärke von uns. Deswegen müssen wir versuchen, die Belastung zu steuern.“
Acht Siege und ein Remis: Die Ausbeute aus den vergangenen Spielen kann sich sehen lassen – ebenso wie die Bundesliga-Tabelle. Mit einem Zähler Rückstand auf den FC Bayern München belegt die Werkself aktuell Rang zwei. Auf die Bremse muss Bosz trotz der Siegesserie laut eigener Aussage aber nicht treten. „Die Spieler brauchen mich nicht, um nicht zu euphorisch zu sein – das machen sie von alleine“, so der 56-Jährige. „Wir wissen, dass sich alles sehr schnell drehen kann. Wir sind ruhig, machen unsere Arbeit und sind weiterhin sehr kritisch mit uns.“ Diese Marschroute scheint derzeit von Erfolg gekrönt zu sein…
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: Sky und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekannt gegeben


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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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