Am 33. Spieltag reiste die Werkself in die Hauptstadt, hätte mit drei Punkten im Olympiastadion einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation machen können. „Wir sind mit einer guten Serie im Rücken nach Berlin gefahren und haben eine gute Anfangsphase gespielt“, erinnerte sich Cheftrainer Peter Bosz auf der Pressekonferenz am Freitag. Von einem „Traumtor“ der Berliner zum 1:0 (22.) erholte sich die Werkself nicht mehr, nach 90 Minuten war die 0:2-Niederlage für die Gäste perfekt.
Die Zahlen vor dem ersten direkten Duell mit Hertha BC in dieser Saison sprechen erneut für die Werkself: Die Gäste, aktuell Tabellen-13., liegen hinter ihren Erwartungen zurück, gewannen lediglich eines der vergangenen sieben Bundesligaspiele. „Es ist ein guter Gegner. Aber sie stehen nicht da, wo wir sie alle erwartet haben“, weiß auch Bosz. „Hertha hat viele gute Einzelspieler. Aber bislang haben sie es noch nicht geschafft, die Erwartungen als Team zu erfüllen.“
Gegen die Hauptstädter muss der Niederländer weiterhin auf die langzeitverletzten Santiago Arias, Paulinho und Exequiel Palacios ebenso verzichten wie auf Kapitän Charles Aránguiz (Patellasehnen-Beschwerden). Auch Edmond Tapsoba (positiver COVID-19-Test) und Sven Bender (Prellung im Sprunggelenk) werden ausfallen. Zu einem möglichen Comeback von Lars Bender, der am Freitag die Regenerationseinheit mit der Mannschaft absolviert hatte, sagte Bosz: „Wir müssen abwarten, wie es bei ihm aussieht.“
In Anbetracht der Siegesserie und Platz drei in der Bundesliga, den die Werkself mit einem Dreier gegen Hertha BSC festigen kann, vollzog der 56-Jährige abschließend ein positives Zwischenfazit: „Wir haben unsere Spielweise etwas geändert und bislang funktioniert das sehr gut. Daran wollen wir anknüpfen.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: Sky und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekannt gegeben

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