
„Das Lazarett hat sich nicht so sehr gebessert, wie wir uns das vor der Winterpause erhofft hatten“, bedauerte Roger Schmidt beim Blick auf seine Personalsituation. Noch im Trainingslager in Orlando hatte es bei Lars Bender und Kevin Volland sehr gut ausgesehen. „Für beide kommt ein Einsatz am Sonntag aber zu früh“, erklärte der Fußball-Lehrer. Während Lars Bender bereits Teile des Mannschaftstrainings mitmacht, klagt Volland derzeit über eine Entzündung im Wirbelbereich des Rückens. Besser sieht es bei Stefan Kießling aus: „Kieß hat heute trainiert, bei ihm gibt es aber immer eine leichte Ungewissheit, wie er auf Belastung reagiert.“
Ganz besonders freut sich der ganze Verein, dass Flügelflitzer Karim Bellarabi vor seinem Bundesliga-Comeback mit dem Kreuz auf der Brust steht, wie Roger Schmidt betonte: „Karim ist in einer sehr guten Verfassung. Es tut uns allen sehr gut, ihn wieder im Kader zu haben!“ Sportchef Rudi Völler schlug unter der Woche in dieselbe Kerbe: „Hohe Geschwindigkeit war früher schon wichtig, aber heutzutage ist sie entscheidend – gerade gegen tief stehende Gegner. Deshalb sind wir sehr froh, dass uns Karim mit seiner Power und seinem Tempo wieder zur Verfügung steht. In der Hinrunde hat uns dieser Schlüssel oft gefehlt.“
Roger Schmidt erwartet eine spannende Partie gegen die drittplatzierten Berliner: "Die Hertha hat die letzten anderthalb Jahre auf hohem Niveau gespielt. Die Begegnung ist eine schwierige Aufgabe für uns. Wir müssen sehen, dass wir unseren Fokus auf die Disziplin legen, die wir in der Vorbereitung gezeigt haben. Sie spielen immer sehr kompakt, sie ist gut im Umschaltspiel mit ihren schnellen Leuten. Wir brauchen daher eine gewisse Geduld und müssen selbst fokussiert spielen, damit wir nichts zulassen."
Bayer 04 rechnet mit 27.000 Zuschauern, davon 1.300 aus Berlin. Die Tageskassen haben geöffnet.
Die neue Stimme bei Heimspielen in der BayArena ist künftig wieder die alte: Klaus Schenkmann, der zu Beginn dieser Saison den Staffelstab als Stadionsprecher nach 15 Jahren im Dienst an Thomas Wagner, Moderator der „Morning Show“ bei Radio Leverkusen, weitergereicht hatte, kehrt beginnend mit dem Spiel gegen Hertha BSC wieder ans Mikro zurück. Schenkmann, der sein Engagement bei der Werkself im vergangenen Sommer aus beruflichen Gründen aufgegeben hatte, jetzt aber wieder mehr Kapazitäten hat, wird wie üblich gemeinsam mit „Pitti“ Dahl durch das Programm in der BayArena führen.
Nach der Partie gegen die Hertha geht‘s für ihn dann in der Schwadbud gleich weiter: Mit Bayer 04-Profi Jonathan Tah und Werkself-Fan Benjamin Liebig (Fanclub „Bismarck 122“) wird Schenkmann ab 18 Uhr das Duell mit den Berlinern analysieren.


Aufgepasst, Mädels! Ihr träumt davon, selbst das Bayer-Kreuz auf der Brust zu tragen? In Schwarz-Rot aufzulaufen wie eure Vorbilder Carolin Simon, Loreen Bender, Cornelia Kramer und Co. aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga? Dann nutzt jetzt eure Chance! Unsere weiblichen Nachwuchsmannschaften sind zum zweiten Mal in diesem Jahr auf der Suche nach neuen Talenten. Daher veranstaltet Bayer 04 am Sonntag, 4. Oktober 2026, erneut einen Talenttag mit Sichtungstraining für Juniorinnen.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Auf das Topspiel gegen den VfL Wolfsburg folgt für die Bayer 04-Frauen die nächste spannende Herausforderung gegen eines der besten Teams der vergangenen Bundesligasaison. Mit ihrem Gast-Auftritt bei der TSG Hoffenheim eröffnet die Werkself am Freitag, 4. September (Anstoß: 18.30 Uhr), im Dietmar-Hopp-Stadion den 3. Spieltag.
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Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 NK Celje aus Slowenien in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel zum Heimbereich.
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Unter dem Motto „Ferien ohne Krieg“ nahmen im August 60 Kinder aus der vom Krieg gezeichneten Ukraine am Sommercamp des deutsch-ukrainischen Vereins Blau-Gelbes Kreuz in Leverkusen und Umgebung teil. Die 10- bis 14-Jährigen – viele von ihnen haben im Krieg ihre Eltern verloren – stammen aus den ukrainischen Partnerstädten von Leverkusen, Köln und Monheim am Rhein: Nikopol, Dnipro und Wolodymyr. Bayer 04, die Bayer AG und der TSV Bayer 04 unterstützten das Camp anlässlich seines zehnten Jubiläums und ermöglichten damit noch mehr Kindern und Jugendlichen als in den vergangenen Jahren, einige unbeschwerte Ferientage abseits des Krieges im Rheinland zu verbringen.
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