
Für das Spiel gegen die Niedersachen hat Bayer 04 wieder einen sogenannten Familientag angesetzt - Fans der Werkself kommen bereits zum fünften Mal in den Genuss besonders günstiger Tickets: Kinder bis einschließlich 14 Jahre bezahlen für eine Eintrittskarte nur 1 Euro! Beim Kauf von mindestens einer Kinder-Karte kosten ermäßigte Tickets dann nur 10 Euro und Vollzahler-Tickets nur noch 15 Euro. Präsentiert wird der Familientag vom Bayer 04-Gesundheitspartner, der „pronova BKK“. Neben den Ticket-Sonderpreisen warten viele weitere Angebote und (Mitmach-)Aktionen auf die Stadionbesucher. Und das bei - so ist es angekündigt - schönem Herbstwetter!
Entsprechend willkommen sind kleine und große Fußballfans in der BayArena - nicht nur am Sonntag. Trotzdem eine kleine Warnung für Wolfburg-Anhänger: Für die Gastmannschaften und ihre Fans gab es in dieser Saison an der Bismarckstraße nicht viel zu holen. Einzig im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit konnte die TSG Hoffenheim dank eines 2:2 mit einem Zähler im Gepäck die Heimreise antreten. Die beiden letzten Auftritten vor heimischer Kulisse gegen Freiburg (4:0) und Hamburg (3:0) konnte die Werkself deutlich für sich entscheiden. Gegen den VfL Wolfsburg winkt also der dritte Heimsieg in Folge – das gelang Bayer 04 zuletzt zwischen März und September 2016 (sogar sechs Erfolge in Serie). Übrigens: Ein Blick in die Statistik lässt auf einige Tore hoffen! Denn in sechs der letzten sieben Heimspiele gegen die Wölfe erzielte die Werkself drei Treffer oder mehr.
Die Bilanz spricht dabei für die Werkself. In der Bundesliga trafen Leverkusen und Wolfsburg bislang 40 Mal aufeinander. Dabei sicherte sich die Werkself 19 Siege bei sechs Unentschieden und 15 Niederlagen. Den Niedersachen scheint die Leverkusener Luft dabei nicht wirklich zu passen: 14 der insgesamt 20 Gastspiele in der Farbenstadt gingen verloren (fünf Unentschieden). Der bisher einzige Sieg gelang den Wölfen im Februar 2015 und endete torreich mit 5:4 Treffern.
Auf Schalke vor gut zwei Wochen sollte es nicht sein! Also könnte nun der Sonntag für Nationaltorhüter Bernd Leno ein besonderer Tag werden. Seit 2011 absolvierte der 25-Jährige 207 Spiele für Bayer 04 im Fußball-Oberhaus. Im Spiel gegen Wolfsburg steht der Rückhalt der Werkself vor seinem 100. Bundesliga-Sieg mit dem Kreuz auf der Brust. Und das im Alter von 25 Jahren und 225 Tagen – jünger gelang das im Trikot der Werkself nur dem heutigen Dortmund-Spieler Gonzalo Castro (25 Jahre, 167 Tage).
In dieser Saison musste die Nummer eins der Werkself bereits elf Mal den Ball aus dem eigenen Tor holen. Vor allem die sechs Gegentreffer nach Standard-Situationen tun dabei richtig weh. Besser gefällt der Blick in die andere Richtung: 111 Torschüsse gab Bayer 04 in den ersten sieben Saisonspielen ab, nur Dortmund (128), der FC Bayern (125) und Leipzig (124) hatten hier bis dato mehr zu bieten. Die 13 Saisontore geben der Herrlich-Equipe Bestätigung. Hinzu kommt: Bereits neun Bayer 04-Spieler trugen sich bislang in der internen Torjägerliste ein – das ist nicht nur der Ligahöchstwert (mit Dortmund), sondern deutet auch auf die Leverkusener Torgefahr auf den unterschiedlichsten Positionen hin.
Auch Heiko Herrlich hat gute Erinnerungen an den VfL Wolfsburg. Im Jahr 1995 gewann der Bayer 04-Cheftrainer als Spieler von Borussia Mönchengladbach zum zweiten Mal den DFB-Pokal, nachdem er diesen Titel bereits zwei Jahre zuvor mit der Werkself holte. Im Finale 1995 traf Herrlich mit der Fohlen-Elf auf den VfL Wolfsburg und siegte damals deutlich mit 3:0; er selbst steuerte den Treffer zum 3:0-Endstand bei. Auch während seiner Zeit als Trainer bei Jahn Regensburg traf Herrlich auf dem Weg in den Aufstiegsspielen in die 3. Liga auf die zweite Mannschaft der Wölfe – Nach einem 0:1 im Hinspiel in Wolfsburg gelang in Regensburg ein 2:0-Sieg und damit der Aufstieg.
Am Sonntag duftet es in Leverkusen aber nicht nur nach Profi-Fußball. Unweit der BayArena, auf der Anlage des Nachwuchsleistungszentrums Kurtekotten, findet am Vormittag die 7. Auflage des „Einfach Fußball-Cups” statt, der im Jahr 2011 seine Premiere hatte. Dann messen sich Teams in einem besonderen Turnier für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Förderprogramms „Einfach Fußball“, der Bayer AG und des DFB statt und hat sich in den vergangenen Jahren stets als voller Erfolg erwiesen. Es wenig dafür, dass diese Serie am Sonntag reißen sollte...

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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