
„Wir haben im Rückspiel alle Chancen, es ist nichts entschieden. Wenn man ein Finale erreichen will, muss man sich zurückkämpfen können. Das müssen wir in der nächsten Woche, aber wir haben auch die Motivation dafür“, betonte Xabi Alonso bei seinem kurzen Rückblick auf das Hinspiel gegen die AS Rom. Der 41-Jährige stellte zugleich aber auch klar: „Jetzt liegt unser Fokus aber ausschließlich auf Stuttgart. Es ist ein wichtiges Spiel für uns und auch für sie. Wir müssen jetzt gut regenerieren. Das Spiel wird intensiv.“
Mit der Arbeit in Vorbereitung auf das Duell gegen den VfB hat die Werkself am Freitagvormittag begonnen. Die Spieler, die tags zuvor gegen die AS Rom nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen, trainieren am Mittag regulär in Rom. Für alle, die in der Startelf standen, findet eine regenerative Einheit im Mannschaftshotel statt.
Unterdessen haben Robert Andrich und Odilon Kossounou bereits den Rückweg nach Leverkusen angetreten. Kossounou musste in Rom nach etwas mehr als einer halben Stunde ausgewechselt werden. „Bei Odi scheint es ein Muskelfaserriss im Oberschenkel zu sein“, so Alonso, der anschließend bezüglich des in der Nachspielzeit ausgewechselten Andrich erklärte: „Er hatte Schmerzen im linken Fuß. Es kann sein, dass Rob eine schwerwiegendere Verletzung hat.“
Kurz darauf äußerte sich auch Andrich selbst am Flughafen auf Nachfrage der anwesenden Journalisten, sprach von einer „Situation ohne Gegnereinwirkung. Es hat sich in dem Moment nicht gut angehört. Das macht natürlich etwas Angst. Aber wir hoffen das Beste und warten die Untersuchungen ab.“
Mit Stuttgart wartet der aktuelle Tabellen-16. der Bundesliga auf die Werkself. Trainiert werden die Schwaben seit Anfang April von Sebastian Hoeneß, der mit dem VfB nach drei Siegen und zwei Remis zum Start zuletzt zwei Pflichtspiel-Niederlagen hinnehmen musste. „Sie verfügen über ein neues System, es wird nicht einfach werden“, sagte Alonso, der in dem Duell nur drei Tage nach der intensiven Partie in Rom die eine oder andere personelle Veränderung in der Startelf für möglich hält. „Es sind intensive Wochen. Aber wir wollen unseren sechsten Platz verteidigen. Dafür müssen wir gewinnen.“

In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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