
Das Selbstvertrauen ist groß – auf beiden Seiten: Während die Gäste aus Bochum die vergangenen drei Bundesligaspiele für sich entscheiden konnten, gewann die Werkself zuletzt sogar vier Partien in Folge. „Wir erwarten ein sehr, sehr intensives Spiel und einen Gegner, der mit viel Energie spielt“, betonte Xabi Alonso am Dienstagmittag. „Sie kämpfen um jeden Ball. Diesen Einsatz brauchen wir ebenfalls, um erfolgreich zu sein.“
Dabei müsse die vergangene Partie in Mönchengladbach (3:2) als Unterricht und Veranschaulichung dafür dienen, bis zur letzten Minute „Vollgas zu geben. Wenn wir nicht mit der höchsten Mentalität, Konzentration und Intensität spielen, wird jeder gegen uns zu Chancen kommen.“ Die Werkself hatte sich am vergangenen Wochenende einen 3:0-Vorsprung erarbeitet, in der Schlussphase aber noch zwei Gegentore hinnehmen müssen.
Wie bereits zuletzt in Mönchengladbach werden Charles Aránguiz und Patrik Schick auch gegen Bochum noch nicht wieder zur Verfügung stehen. Auf Nachfrage gab Alonso ein Update zu Mittelstürmer Schick: „Patrik fühlt sich viel besser, in den letzten zwei Wochen hat er große Fortschritte gemacht. Morgen ist er sicher nicht dabei, auch für Dortmund ist es wohl noch zu früh. Aber es lief zuletzt besser als erwartet.“
Einer, der bei Schwarz-Rot regelmäßig zum Einsatz kommt, ist Mitchel Bakker. Der 22-jährige Niederländer startete für die Werkself in den vergangenen vier Pflichtspielen jeweils auf dem linken Flügel, zuletzt hatte Bakker im Duell bei den Fohlen für den 1:0-Führungstreffer gesorgt. Alonso erklärte auf Nachfrage voll des Lobes: „Wir haben viel mit Mitch gearbeitet und ihm gesagt, dass er häufiger in den Strafraum vordringen muss. Du schießt kein Tor, wenn du 20 Meter weit weg vom Strafraum stehst. Das Tor hat er aus zwei Metern erzielt, er geht voll mit von ganz hinten nach ganz vorne. Genau das will ich sehen.“
Für das erste Bundesliga-Heimspiel im neuen Kalenderjahr sind bislang rund 26.500 Tickets verkauft worden, knapp 3.000 davon gingen nach Bochum. Eintrittskarten für die Partie um 20.30 Uhr in der BayArena sind weiterhin über die bekannten Bestellwege erhältlich, unter anderem im Ticket-Webshop. Alle Informationen zum Ticket-Verkauf gibt es HIER.

Nächstes Heimspiel, nächster Top-Gegner – nächstes Ausrufezeichen? Drei Tage nach dem überzeugenden Auftritt beim 1:1-Remis gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League geht es für Bayer 04 in der Bundesliga ebenso hochkarätig weiter. Im Rahmen des 26. Spieltags gastiert der Tabellenführer FC Bayern München in der ausverkauften BayArena. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über einen Vergleich zwischen Arsenal und den Münchnern, den torreichen Auftritt der Bayern in der Königsklasse und einen Kader-Rückkehrer im eigenen Aufgebot.
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Beste Laune und bis dato nie öffentlich gewordene Storys: Knapp 100 Bayer 04-Fans füllten am Donnerstagabend die Schwadbud im Osten der BayArena, um bei der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“ live dabei zu sein. Dabei hörten sie gespannt zu, wie die langjährigen Werkself-Profis Gonzalo Castro und Stefan Kießling mit Rekordspieler Rüdiger Vollborn und Moderator sowie Stadionsprecher Tobias Ufer über die vielen gemeinsamen Jahre unterm Kreuz sprachen, kuriose Geschichten zum Besten gaben und Kabinen-Geheimnisse ausplauderten. Wer die Premiere verpasst hat, kann sich bereits auf die zweite Ausgabe freuen – am 12. Mai testet Rudi bei einem Quiz-Abend das Expertenwissen der Bayer 04-Fans.
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Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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