
„Es war eine unfassbare Nacht, die ich auch erst einmal verarbeiten musste. Viel Schlaf hatten wir alle nicht. Jetzt müssen wir die Europa League aber vorerst wieder vergessen und uns voll auf Sonntag fokussieren.“ Der Spanier weiter: „Wir sind in der Bundesliga in einer guten Position. Es ist das letzte Spiel vor der Länderspiel-Unterbrechung. Wir wollen diesen Block auf jeden Fall mit einem Sieg beenden“, gab Alonso die Marschroute vor. Dafür braucht es laut dem 41-Jährigen vor allem „genauso wie in europäischen Spielen viel Emotionalität, natürlich. In erster Linie wollen wir aber die Spielkontrolle haben.“
Mit der Partie gegen das Team von Cheftrainer Christian Streich erwartet Alonso ein intensives Duell gegen „eine Top-Mannschaft mit intelligenten Spielern und einem sehr kompetitiven Trainer mit viel Erfahrung im Klub“.
Den Gegner schätzte der Spanier zudem als sehr variabel ein: „Sie können sehr schön und dominant spielen, können sich aber auch in schwierigen Spielen sehr gut anpassen und sind dazu noch stark bei Standards.“ Daher müsse man „für alle Szenarien bereit sein“, so Alonso.
Erfreuliche Nachrichten gibt es derweil bei der Personalie Jonas Hofmann. Alonso: „Die Untersuchung ergab, dass es zumindest kein Muskelfaserriss ist. Für Sonntag werden wir sehen.“
Geduld braucht es unterdessen noch bei Victor Boniface. Der Stürmer sei auf einem guten Weg, man wolle nun vor allem die Länderspielphase nutzen: „Er ist nah dran, wieder auf dem Platz dabei zu sein. Wenn es gut läuft, wird es vielleicht gegen Hoffenheim schon etwas, aber wir haben Geduld.“
Mit einem Sieg gegen den SCF würden sich die Leverkusener vorzeitig die Teilnahme an der UEFA Champions League im kommenden Jahr sichern. Alonso zeigte sich ambitioniert: „Wir haben schon im Sommer gesagt, dass wir dieses Ziel haben. Jetzt können wir das auch realisieren und wollen das am Sonntag auch auf jeden Fall erreichen.“
3.400 Bayer 04-Fans werden die Werkself bei diesem Vorhaben unterstützen und die Mannschaft nach Freiburg begleiten. Damit wurde das Gäste-Kontingent wie auch bei den vergangenen Auswärtsspielen der Werkself erneut ausgeschöpft.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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