
„Ich habe ein gutes Gefühl für das Spiel. Solche großen Duelle sind die besten. Das wird ein schönes Spiel in einem schönen Stadion gegen eine top Mannschaft“, erklärte Alonso auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag. Erstmals seit Dezember 2020 steht die Werkself wieder an der Spitze der Bundesliga-Tabelle. Doch der Spanier warnt vor einem übermütigen Auftritt: „Es sind bisher nur drei Spiele gespielt. Das ist nicht allzu aussagekräftig.“
Das Duell verspricht dennoch ein umkämpftes zu werden, wie der Spanier betonte: „Die Bayern sind eine Weltklasse-Mannschaft und in jedem Jahr der Favorit auf den Meistertitel. Daher ist ein Spiel gegen sie immer sehr schwierig.“ Für das Gipfeltreffen beim FC Bayern sieht Alonso sein Team bereit. „Wir sind gut in die Saison gestartet und haben natürlich auch Selbstvertrauen aufgebaut. Wenn wir die gleiche Mentalität wie bisher zeigen, dann wird es ein gutes Spiel.“
Doch nicht nur aufgrund der Tabellensituation wird die Partie am Freitagabend eine besondere werden. Für Alonso bedeutet das Duell gleichzeitig eine Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte. Von 2014 bis 2017 spielte der Spanier bei den Münchenern. Als Werkself-Coach kehrt er nun erstmals in die Allianz Arena zurück. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, auf das sich der Spanier freut: „Ich habe schöne Erinnerungen an meine Zeit bei den Bayern. Es waren meine letzten drei Jahre als Spieler. Außerdem konnte ich mich dort unter Pep Guardiola sehr gut auf meinen Wunsch, Trainer zu werden, vorbereiten und viel lernen. Der klare Fokus liegt aber natürlich auf dem Spiel.“
Nicht mit in München dabei sind Patrik Schick und Timothy Fosu-Mensah. Darüber hinaus muss der spanische Chefcoach auf Arthur sowie Noah Mbamba verzichten.
Amine Adli, der in den ersten drei Ligapartien rotgesperrt nicht zur Verfügung stand, wird in München wieder spielberechtigt sein. Zudem wird Piero Hincapie nach seiner Verletzungspause erstmals in der laufenden Saison im Kader der Werkself stehen.
Die Werkself kann sich in der Allianz Arena auf die Unterstützung von 5.000 Leverkusener Anhängern freuen. Die Mannschaft wird am Freitagmorgen die Reise in die bayerische Landeshauptstadt antreten.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
Mehr zeigen
Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
Mehr zeigen
Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
Mehr zeigen