
„Natürlich ist das Wichtigste, dass die Meisterschaft nun fix ist“, so Alonso am Freitagmorgen. „Aber die Bundesliga ist für uns noch nicht vorbei, nein. Wir haben Respekt vor dem Wettbewerb und vor jeder Mannschaft. Wir haben noch fünf Spiele und wollen diese positiv bestreiten.“
Und die Werkself könnte Historisches erreichen: Als erste Mannschaft in einer Bundesligasaison ungeschlagen zu bleiben. Alonso: „Das ist unser Ziel, natürlich wollen wir das erreichen, wenn es nur noch fünf Spiele entfernt ist. Aber es wird überhaupt nicht einfach.“
Zum Abschluss dieses von Alonso definierten „Blocks“ an Pflichtspielen, der unter anderem das DFB-Pokal-Halbfinale sowie die Europa-League-Viertelfinals beinhaltete, wolle man nun auch in Dortmund bestehen. Alonso: „Die letzten Wochen waren intensiv, aber es war wieder eine erfolgreiche Phase für uns.“
Am Sonntag gastiert im Signal Iduna Park der Europa-League-Halbfinalist beim Champions-League-Halbfinalisten. „Die Dortmunder werden nach ihrem Sieg gegen Atlético Madrid hochmotiviert sein. Sie sind generell nach der Winterpause sehr stabil und flexibel in ihrem Spiel. Auch der Einfluss der Neuzugänge wie Maatsen und Sancho ist positiv fürs Team. Sie haben eine große Qualität.“
Bei dem Topspiel in Dortmund fehlen Adam Hlozek und Borja Iglesias nach wie vor verletzt, Amine Adli ist gelbgesperrt nicht dabei. Die Werkself kann auf den Support von knapp 8.000 Fans im ausverkauften Gästeblock des Stadions setzen.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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