
„Die Winterpause tat uns gut, um mit der Familie mal etwas durchzuatmen. Aber jetzt sind wir froh, dass es wieder losgeht“, betonte Alonso auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. „Die Spieler sind mit einer sehr guten Energie und in einer guten Verfassung zurückgekommen, wir hatten direkt ein hohes Tempo im Training. Auch das Testspiel hat mir gut gefallen. Wir sind absolut bereit, auch wenn es in Augsburg immer schwer ist.“ In der vergangenen Saison hatte die Werkself beide Partien gegen die Fuggerstädter verloren.
Der FCA ist unter Trainer Jess Thorup wiedererstarkt. Nach der Übernahme des Dänen Mitte Oktober holten die Augsburger 13 ihrer 18 Punkte. „Sie haben sich seitdem stark verbessert, auch im letzten Testspiel gegen Hoffenheim (1:0, Anm. d. Red.) haben sie gut gespielt“, so Alonso. Augsburg ist das Team mit dem geringsten Ballbesitzanteil in dieser Bundesligasaison (41,2%). Die Werkself hingegen kommt auf 60,7% – das überbietet ligaweit nur der FC Bayern (61%).
In Augsburg fehlen die verletzten Arthur und Victor Boniface sowie die beim Afrika-Cup weilenden Odilon Kossounou, Edmond Tapsoba und Amine Adli. „Wir waren auf die Situation mit dem Afrika-Cup vorbereitet“, erklärte Alonso. „Wir haben auch einen guten Kader, alle sind gut drauf.“
Einer von ihnen ist Patrik Schick, der beim Jahresabschluss gegen Bochum einen Hattrick erzielt hatte. Alonso: „Patrik ist sehr gefährlich im Strafraum und hat ein hervorragendes Stellungsspiel. Er ist auch für 90 Minuten bereit.“ Im Zuge dessen betonte der Spanier zugleich: „Auch Adam (Hlozek, Anm. d. Red.) kann auf dieser Position spielen und ist in einer guten Form, Amine ebenso. Wir haben generell großes Vertrauen in alle Spieler.“ Somit stehe man auch nicht unter Druck, Spieler von außerhalb zu verpflichten, so Alonso auf Nachfrage. „Aber wenn sich eine gute Möglichkeit auftut, sind wir bereit.“
Die Werkself erfährt auch in Augsburg große Unterstützung: 2.300 Fans begleiten die Mannschaft, das sind dreimal mehr Auswärtsfahrer als je zuvor bei einem Leverkusener Auftritt beim FCA.
Passend dazu kann Bayer 04 zum Start ins neue Jahr eine Rekordmarke vermelden: Im Winter ist die Anzahl der verkauften Auswärts-Dauerkarten um mehr als 200 % gestiegen.

Der Name verpflichtet, könnte man meinen. „Haberlands Erben“ – das hört sich nach Traditionspflege an, nach Heimatverbundenheit, Lokalpatriotismus. Und von all dem ist auch etwas drin, in diesem umtriebigen Bayer 04-Fanclub. Einige der Gründungsmitglieder sind in Manfort aufgewachsen, wohnten einen Steinwurf entfernt vom Ulrich-Haberland-Stadion. Katrin Duven zum Beispiel, die 1. Vorsitzende. Schon ihr Vater ging regelmäßig „zum Bayer“. Und mit ihm bald auch seine Tochter.
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Gegründet 1996 von jungen Männern, gibt es unter den 18 offiziellen Mitgliedern der Djangos inzwischen vier Frauen. Auch der Nachwuchs ist häufig mit dabei in der BayArena.
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Nach zuletzt sechs Siegen aus sieben Spielen will die Werkself ihre Erfolgsserie in der Hauptstadt beim 1. FC Union Berlin fortsetzen. Trainer Kasper Hjulmand sprach im Vorfeld der Partie am Samstag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr) über das Defensivpersonal, die kurze Vorbereitungszeit und die Platzverhältnisse im Stadion An der Alten Försterei.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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