
Im Vergleich zum 0:2 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League änderte Cheftrainer Kasper Hjulmand seine erste Elf für die Partie in Heidenheim auf vier Positionen. Für Janis Blaswich kehrte Mark Flekken erstmals nach seiner Mitte Januar erlittenen Verletzung ins Tor zurück. Für den gelbgesperrten Edmond Tapsoba, Martin Terrier und Christian Kofane rückten Exequiel Palacios, Montrell Culbreath und Patrik Schick in die Anfangsformation.
Im 4-2-3-1-System erarbeitete sich die Werkself in der Anfangsphase die Kontrolle und Aleix Garcia meldete sein Team nach acht Minuten per Distanzschuss erstmals offensiv an. Konzentriert verteidigende Hausherren ließen danach nur wenige weitere Bayer 04-Chancen zu – bis Regisseur Garcia in Minute 22 erneut eine gute Idee hatte und mit einer punktgenauen Flanke aus dem Halbfeld am zweiten Pfosten Malik Tillman fand. Leverkusens Nummer 10 besorgte per Direktabnahme die schwarz-rote Führung. Mit dem Treffer im Rücken setzten sich die Gäste nun vorne fest und schafften es immer wieder, in den gegnerischen Strafraum vorzudringen. So auch in Minute 35, als Alejandro Grimaldo viel Zeit zum Flanken bekam und Schick in der Mitte eiskalt einköpfte – 2:0 für die Werkself! Weil spielbestimmende Leverkusener bis auf einen Kopfball von Budu Zivzivadze (42.) nichts mehr zuließen, war das auch gleichzeitig der Pausenstand.







Nach fast 70 Prozent Ballbesitz in Durchgang eins übernahm Bayer 04 auch nach dem Seitenwechsel direkt die Kontrolle, musste aber in Minute 56 den Anschlusstreffer der Gastgeber durch Patrick Mainka hinnehmen. Schwarz-Rot schüttelte sich kurz und reagierte sofort: Der eingewechselte Nathan Tella ließ zwei Heidenheimer aussteigen und schloss aus spitzem Winkel ab, Schlussmann Diant Ramaj konnte die Kugel gerade so an die Latte lenken (59.). Der FCH blieb jedoch weiterhin offensiv gefährlich und bekam in Minute 71 nach einem Foul von Robert Andrich einen Elfmeter zugesprochen. Marvin Pieringer trat an und verwandelte (72.).
Der nächste Dämpfer für die Werkself, die weiterhin nach vorne spielte – und erneut traf. Schick, der bereits im Hinspiel doppelt getroffen hatte, versenkte infolge einer Ecke per Kopf (79.) und ist damit nun drittbester Bundesliga-Torschütze von Bayer 04. Doch der FCH schaffte es erneut, die Leverkusener Führung auszugleichen, Marvin Pieringer schnürte ebenfalls per Kopf den Doppelpack (85.). Auch nun versuchte Schwarz-Rot noch einmal alles, um zum Siegtreffer zu kommen, doch es sollte in der siebenminütigen Nachspielzeit nicht sein. Die Farbenstädter müssen sich auch an der Ostalb mit einem Remis begnügen.






Nun steht erst einmal die letzte Länderspielphase der laufenden Saison an, bevor an Ostern wieder ein Heimspiel wartet: Am Samstag, 4. April (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es in der BayArena gegen den VfL Wolfsburg. Resttickets gibt es HIER!
Die Highlights:
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Die Statistik:
Heidenheim: Ramaj – Busch, Mainka, Gimber (46. Föhrenbach), Behrens – Kerber (64. S. Conteh), Schöppner (46. Niehues), Dorsch (83. Beck) – Dinkci, Zivzivadze, C. Conteh (64. Pieringer)
Bayer 04: Flekken – Culbreath, Quansah, Andrich (85. Kofane), Grimaldo – Garcia (82. Fernández), Palacios – Maza, Tillman (82. Oermann), Poku (46. Terrier, 54. Tella) – Schick
Tore: 0:1 Tillman (22.), 0:2 Schick (35.), 1:2 Mainka (56.), 2:2 Pieringer (72.), 2:3 Schick (79.), 3:3 Pieringer (85.)
Gelbe Karten: Schöppner, Kerber, Beck, Busch - Schick, Garcia, Maza, Quansah
Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal)
Zuschauer: 15.000 (ausverkauft) in der Voith-Arena

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