
Marlon Frey, willkommen zurück. Wie groß ist die Freude, dass du wieder unter dem Bayer-Kreuz bist?
Frey: Die Freude ist sehr groß – es ist ein bisschen das Gefühl, wieder nach Hause zu kommen. Bevor ich letztes Jahr nach Kaiserslautern gegangen bin, war ich immerhin 12 Jahre hier. Es war ein schönes Gefühl, viele alte Gesichter wiederzusehen – ob von Mitarbeitern oder Spielern, aber natürlich auch die neuen Spieler und den neuen Trainer kennenzulernen.
Wo hast du deinen Urlaub verbracht und wie hast du deine Fitness aufrecht erhalten?
Frey: Wir haben von Schahriar (Bigdeli, Athletik-Trainer von Bayer 04, Anm. d. Red.) wieder einen Fitnessplan für unseren Urlaub bekommen. Ich war zehn Tage in Dubai, dort habe ich dann auch alle zwei Tage mein Programm absolviert.
Du kennst Bayer 04 schon seit dem Jahr 2004. Jetzt warst du kurz weg. Was hat sich in dieser Zeit hier entwickelt oder verändert?
Frey: Es hat sich gar nicht so viel verändert, zumindest ist mir in den ersten drei, vier Tagen hier nicht so viel Neues aufgefallen. Das einzige, was bislang wirklich neu für mich ist, dass der Ausrüster jetzt Jako heißt (lacht). Aber ich fühle mich immer noch ziemlich wohl hier.
In welcher Form hattest du während deiner Zeit in Kaiserslautern Kontakt nach Leverkusen?
Frey: Mit befreundeten Spielern wie Julian Brandt, Benny Henrichs oder Jona Tah stand ich regelmäßig in Kontakt und wir haben uns auch gesehen. Ich habe in der vergangenen Saison hier in Leverkusen auch zwei, drei Spiele geguckt, zum Beispiel in der Champions League. Auch dadurch hat man sich nicht aus den Augen verloren.

Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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