
Nach der Länderspielpause konnte Gerardo Seoane auf ausnahmslos verletzungsfrei zurückgekehrte Nationalspieler setzen. Im Vergleich zur Bundesliga-Partie gegen den SV Werder Bremen (1:1) vor zwei Wochen, nahm der 43-Jährige eine Änderung in der Startelf vor: In der anfänglichen 3-4-3-Formation stand dieses Mal Mitchel Bakker statt Piero Hincapie von Beginn an auf dem Platz und komplettierte auf der linken Außenbahn das Mittelfeld.
Die Begegnung startete aus schwarz-roter Sicht alles andere als optimal: Bereits in der 3. Minute gewann Jamal Musiala auf der rechten Seite das Duell gegen Bakker, fand mit seinem scharfen Ball in den Strafraum Leroy Sané, der direkt abzog. Edmond Tapsoba fälschte den Schuss entscheidend ab, sodass der Ball unhaltbar vorbei an Lukas Hradecky im langen Eck landete. Die frühe Führung für den FC Bayern.

Auch in den Folgeminuten tat sich die Seoane-Elf schwer, eigene Offensivsituationen zu kreieren - und musste hinten den nächsten Gegentreffer hinnehmen: Nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte von Dayot Upamecano war es erneut Musiala, der an den Ball kam, daraufhin erst mit Teamkollege Thomas Müller einen Doppelpass spielte, um im Anschluss aus halbrechter Position ins kurze Eck zu zielen. Erneut wurde der Ball leicht von Jonathan Tah abgefälscht. Hradecky kam zwar mit den Fingerspitzen noch dran, konnte die Kugel jedoch nicht kontrollieren - 2:0 für den FC Bayern (17.). Anschließend hatten auf Seiten von Schwarz-Rot Moussa Diaby (34.) und Robert Andrich (38.) die größten Chancen auf dem Fuß - doch wieder trafen die Hausherren.
Auf der Gegenseite liefen Musiala und Co. weiterhin mit viel Torgefahr auf die Leverkusener Defensive zu - mit Erfolg. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann Benjamin Pavard, der den Ball in der schwarz-roten Hälfte eroberte. Dann zeigten erneut Musiala und Sadio Mané ein gutes Zusammenspiel: Ersterer legte den Ball ins Zentrum zur Nr. 17 des FC Bayern, die frei stand und ins rechte untere Eck zielte. Abermals wurde der Ball - dieses Mal von Andrich - abgefälscht und landete im Netz zur 3:0-Halbzeitführung für den Rekordmeister (44.).
Auch in der zweiten Hälfte war es vor allem die Nagelsmann-Elf, die zunächst auf weitere Tore drängte. Hradecky konnte in der 55. Minute jedoch eine Münchner Doppelchance von Torschütze Mané und Matthijs de Ligt mit starken Reflexen entschärfen. Eine Minute später war Mané erneut am Ball, nachdem Odilon Kossounou nach einem Kopfballduell mit de Ligt am Boden liegen geblieben war, und versenkte die Kugel zum vermeintlichen 4:0. Das Tor zählte zunächst, doch Schiedsrichter Tobias Stieler ging raus, um sich die Situation am Bildschirm noch einmal anzuschauen und nahm den Treffer daraufhin zurück. So blieb es beim 3:0 für die Münchner.
In der 61. Minute nahm Seoane zwei Wechsel vor: Für Patrik Schick und Callum Hudson-Odoi kamen Sardar Azmoun und Amine Adli, der nach seinem überstandenen Schlüsselbeinbruch erstmals wieder zum Einsatz kam. Nur vier Minuten später gelang den beiden Offensivspielern direkt eine doppelte Großchance: Diaby passte auf Adli im Strafraum, sein Schussversuch war jedoch zu zentral, sodass Bayerns Schlussmann Manuel Neuer zunächst entschärfen konnte. Der Ball landete daraufhin wieder zurück in Leverkusens Reihen bei Azmoun, der erneut Adli bedienen wollte. Sein Pass war jedoch zu ungenau.

Die Partie schien sich daraufhin beruhigt zu haben. Weder der FC Bayern noch die Werkself konnten sich weitere zwingende Möglichkeiten im Verlaufe der zweiten Hälfte erarbeiten. In der 84. Minute unterlief Hradecky beim Abstoßversuch jedoch noch ein folgenschwerer Fehler: Der Kapitän rutschte aus und verlor den Ball, Müller war zur Stelle und musste die Kugel nur noch zum 4:0-Endstand aus Münchner Sicht einschieben. Dann war Schluss in der Allianz Arena.
Wenig Verschnaufzeit: Bereits am kommenden Dienstag, 4. Oktober, bestreitet die Werkself ihr drittes Spiel in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Dafür reisen die Leverkusener zum FC Porto. Anstoß ist um 21 Uhr deutscher Zeit im Estádio do Dragão. Vier Tage später am kommenden Dienstag, 8. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es dann in der Bundesliga weiter: Schwarz-Rot empfängt den Aufsteiger FC Schalke 04.
Die Statistik:
Bayer 04: Hradecky – Kossounou, Tah, Tapsoba – Frimpong (46. Aránguiz), Andrich, Demirbay, Bakker (46. Hincapie) – Diaby (74. Hlozek), Schick (61. Azmoun) Hudson-Odoi (61. Adli)
Bayern München: Neuer – Pavard, Upamecano (82. Mazraoui), de Ligt, Davies – Kimmich, Sabitzer (65. Goretzka) – Sané (74. Choupo-Moting), Musiala (81. Gravenberch), Mané (65. Gnabry) – Müller
Tore: 1:0 Sané (3.), 2:0 Musiala (17.), 3:0 Mané (39.), 4:0 Müller (84.)
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Obertshausen)
Zuschauer: 75.000 in der Allianz Arena

Am Ende ist doch nicht mehr der erhoffte Sieg herausgesprungen: In der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga holte die U17 von Bayer 04 am Mittwochabend am heimischen Leistungszentrum Kurtekotten ein 1:1 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf. Nach der frühen Führung der Gäste glich Gabriel Minutillo kurz nach dem Seitenwechsel für die Gastgeber aus. Trotz einiger weiterer guter Chancen gelang den Leverkusenern der Lucky Punch nicht mehr.
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Das Achtelfinale von Bayer 04 im DFB-Pokal 2026/27 ist zeitgenau angesetzt. Die Werkself empfängt den Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig demnach am Mittwochabend, 2. Dezember, um 18 Uhr. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt gegeben.
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Auch in der letzten Länderspielphase des Kalenderjahres gehen wieder mehrere Werkself-Profis für ihre jeweiligen Nationalteams an den Start. Die Übersicht zu den Leverkusener Länderspiel-Fahrern und ihren Spielterminen, die fortlaufend aktualisiert wird.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat zusammen mit der Bundesliga die sechs Nominierten für die Wahl zum Bundesliga-„Spieler des Monats“ Oktober 2026 bekannt gegeben – auch Bayer 04-Profi Ibrahim Maza ist dabei. Fans von Schwarz-Rot können ab sofort und bis einschließlich Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), abstimmen!
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