
04 Fragen an… Granit Xhaka.
Granit, welche Gedanken kamen bei dir auf, als klar war, dass wir gegen Arsenal testen?
Xhaka: Es ist natürlich ein Stück weit speziell, dorthin zurückzukommen, wo man sieben Jahre gespielt hat. Ich hatte eine wunderschöne Zeit bei Arsenal und habe noch immer täglich Kontakt mit vielen Spielern und dem Staff. Aus der Mannschaft vor allem mit Thomas Partey, Oleksandr Zinchenko und Gabriel Jesus. Während der letzten Wochen habe ich mich mit ihnen nicht wirklich über das Spiel unterhalten können, jetzt in den letzten Tagen vor dem Spiel schon. Ich freue mich sehr, alle wiederzusehen.
Einige hundert Fans werden euch nach London begleiten. Was erwartet sie und euch als Team im Emirates Stadium?
Xhaka: Es ist ein spezielles Stadion mit einer besonderen Atmosphäre und typisch englischer Stimmung. Gerade bei guten Aktionen des Heimteams wird es extrem laut. Die Fans von Arsenal freuen sich mit Sicherheit genauso wie unsere Fans auf einen Vergleich auf höchstem Niveau. Sportlich gesehen wartet ein sehr starker Gegner, es ist eine Riesen-Challenge für uns – aber natürlich auch für Arsenal.

Ist es eine zusätzliche Motivation für dich, mit zwei Titeln im Gepäck ins Emirates zurückzukehren?
Xhaka: Die Engländer sehen Leverkusen nach der letzten Saison mit anderen Augen, die Wahrnehmung ist eine ganz andere. Speziell für das Testspiel bringen uns die beiden Titel aus der letzten Saison natürlich nichts. In dieser Phase der Vorbereitung geht es darum, dass alle Spieler gesund bleiben, wir in jedem Test ans Limit gehen und Spielrhythmus auf höchstem Niveau bekommen.
Mit Mikel Arteta und Xabi Alonso treffen zwei Top-Trainer der jüngeren Generation aufeinander. Du hast bereits unter beiden gespielt. Was zeichnet sie aus?
Xhaka: Die Verbindung zwischen ihnen ist für den Profifußball außergewöhnlich: Sie sind in der gleichen Stadt (San Sebastian, Anm. d. Red.) großgeworden und zusammen aufgewachsen. Beide haben ihre eigene Art und ihren eigenen Charakter, verfolgen aber grundsätzlich die gleiche Spielidee. Sie wollen Fußball spielen und mit und ohne Ball Druck auf den Gegner ausüben. Ich bin mir sicher, dass beide noch eine große Zukunft als Trainer vor sich haben.

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim 1. FC Heidenheim 1846 im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags re-live...

Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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