
Eine „große Ehre“ sei die Rückkehr in die Bundesliga nach fünf Jahren für Xabi Alonso. Zwei Tage vor seinem Debüt als Chefcoach der Werkself gegen Schalke 04 betonte der Weltmeister von 2010, der die Fragen der zahlreich anwesenden Medienvertreter auf Deutsch und Englisch beantwortete: „Ich habe die Bundesliga immer weiter verfolgt, sie wird jedes Jahr stärker. Umso motivierter bin ich nun für Samstag. Es ist an der Zeit, zu arbeiten.“
Fünf Jahre ist das Karriereende Alonsos inzwischen her. In seiner Zeit als Profi hat der einstige Weltklasse-Mittelfeldspieler zahlreiche nationale Titel in England, Spanien und Deutschland gesammelt, zweimal die Champions League gewonnen und 2010 den WM-Titel mit Spanien perfekt gemacht. Dabei konnte der gebürtige Baske von einigen der besten Trainern der Welt lernen: Pep Guardiola, Rafael Benitez, Carlo Ancelotti, José Mourinho oder auch Manuel Pellegrini. „Das Wichtigste, was ich von ihnen gelernt habe, ist, dass die Spieler dir als Trainer folgen und vertrauen müssen.“
Schon heute, an seinem ersten Tag, wolle Alonso mit dem Team viele Gespräche führen. „Wir wollen modernen Fußball spielen. Das bedeutet: intensiv mit und ohne Ball, aktiv statt passiv und mit einer starken Mentalität. Das Team muss wissen, wie wir spielen wollen. Dominant, intensiv, kontrolliert. Wir müssen die Gewinner-Mentalität zurückgewinnen – und das von Anpfiff bis Abpfiff“, betonte Alonso.
Über seine Marschroute im Hinblick auf sein Trainer-Debüt bei Bayer 04 am Samstag gegen Schalke 04 erklärte der Spanier: „Wir müssen zielorientiert arbeiten. Ich schaue nicht auf Mai, sondern auf das nächste Spiel. Ich werde versuchen, den Spielern klare Anweisungen und Ideen mit auf den Weg zu geben. Ich möchte ihnen helfen, eine neue Energie reinbringen, um so eine große Siegermentalität bei ihnen wiederzuerwecken.“
Auch Simon Rolfes war bei der Pressekonferenz anwesend. Der Sport-Geschäftsführer dankte eingangs Alonsos Vorgänger Gerardo Seoane für dessen Arbeit in den vergangenen anderthalb Jahren. Den neuen Trainer beschrieb Rolfes als absolute Führungspersönlichkeit und Leader auf dem Platz: „Für uns war nach den ersten Gesprächen mit Xabi Alonso schnell klar, dass wenn wir einen Wechsel vollziehen müssen, er der absolut richtige Mann ist. Jeder kennt seine Karriere als Spieler. Das Feedback der Leute, die mit ihm zusammengearbeitet haben, war durchweg positiv. Sie trauen ihm eine Trainerkarriere absolut zu.“ Den Spielstil des Spaniers bezeichnete Rolfes als dominant und dynamisch: „Er passt hervorragend zu unserer Philosophie und zu unseren Spielern.“

Nach seiner aktiven Laufbahn wechselte Alonso 2017 vom Rasen auf die Trainerbank. Er begann im Nachwuchsbereich von Real Madrid und fungierte zuletzt drei Jahre als Cheftrainer der zweiten Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian in seiner baskischen Heimat. Angebote erreichten Alonso in den vergangenen Jahren zwar immer wieder. Doch erst in den Gesprächen mit Simon Rolfes habe er das Gefühl gehabt, dass der Wechsel nach Leverkusen „der richtige Schritt zur richtigen Zeit“ sei.

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Thomas Hörster wird am 27. November 1956 in Essen geboren. Als Kind betreibt er Turmspringen und Judo, begeistert sich aber auch für Fußball. Nach seinen Anfängen bei Blau-Weiß Holsterhausen-Essen wechselt er zum ETB Schwarz-Weiß Essen. Als A-Jugendlicher trainiert er erstmals bei den Herren in der 2. Liga mit. Und mit knapp 18 Jahren debütiert Thommy, wie er gerufen wird, in der 2. Bundesliga. In zweieinhalb Saisons absolviert er 71 Spiele für Schwarz-Weiß Essen.
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Bernd Dreher wird am 2. November 1966 in Leverkusen geboren und beginnt bereits im Alter von fünf Jahren beim SV Schlebusch mit dem Fußballspielen. Als Neunjähriger wechselt er in die Nachwuchsabteilung von Bayer 04. Hier durchläuft der Torhüter alle Juniorenteams und erreicht mit der U19 1985 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das Bayer 04 gegen Eintracht Frankfurt mit 2:4 verliert.
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Robson Ponte wird am 6. November 1976 in São Paulo, Brasilien, geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er in Brasilien bei CA Juventus. Danach spielt er für América FC und den Guarani FC. Im Jahr 1999 wechselt er zu Bayer 04. Bei der Werkself spielt Robson zunächst bis 2001. Anschließend wechselt er für zwei Jahre auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dort entwickelt er sich weiter und sammelt wichtige Erfahrungen in der Bundesliga. Im Jahr 2003 kehrt er nach Leverkusen zurück und zeigt dort besonders seine Fähigkeiten im Dribbling und im offensiven Mittelfeld. Insgesamt kommt er für Bayer 04 auf 79 Einsätze und erzielt sechs Tore.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat November. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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