
„Das war ein guter Test für uns, auch wenn das Ergebnis natürlich nicht gut ist. Wir haben dominiert, wir waren offensiv und wir hätten mehr Tore schießen können, gute Möglichkeiten waren genug da“, fasste Peter Bosz das Spiel zusammen. Wie bereits vor einer Woche, beim Doppel-Spieltag am Kurtekotten gegen Sittard (0:1) und Eupen (3:4), hatte der Cheftrainer der Werkself auch für die Duelle mit Watford und SD Eibar aus Spanien seinen Kader in zwei Mannschaften aufgeteilt. Der einfache Hintergrund: Alle seine Akteure sollten viele Spielminuten in die Beine bekommen. „Es ist wichtig, dass alle durchgespielt haben und wir keine Verletzungen hinzubekommen haben“, so der Niederländer.
Gegen den Vorjahres-Elften der Premier League hatte sein Team bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad im Zeller Alois-Latini-Stadion von Beginn an Druck ausgeübt und mit viel Dominanz versucht, nach vorne zu spielen. Den ersten Treffer erzielten allerdings die vermehrt körperlich agierenden und auf Konter lauernden Engländer: Will Hughes vollendete eine scharfe Hereingabe von der rechten Strafraumseite zum 1:0-Pausenstand für Watford (35.).
In den zweiten 45 Minuten erhöhten die Bosz-Schützlinge das Tempo und kamen reihenweise zu Chancen, deren Abschlüsse jedoch nicht den Weg aufs Tor fanden oder vom aufmerksamen WFC-Keeper Heurelho Gomes zunichte gemacht wurden. Stattdessen stachen die „Hornissen“ ein zweites Mal zu – Andre Gray profitierte von einem verunglückten Pass von Lukas Hradecky und erhöhte auf 2:0 (56.). Anschließend zog sich die Mannschaft von Trainer Javi Garcia tief zurück – bis auf ein paar Entlastungsangriffe war von den Briten offensiv kaum noch etwas zu sehen. Anders hingegen die Werkself, bei der Neuzugang Moussa Diaby mit seinem ersten Treffer für Schwarz-Rot die Bemühungen der Werkself belohnte. Kurz darauf wurde ein Tor von Kevin Volland wegen vermeintlicher Abseitsposition aberkannt (69.). Vor allem in der Schlussphase drängte Bayer 04 auf den Ausgleich. Ein Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen. „Wie beide Gegentore zustande gekommen sind, das war nicht gut von uns. Wir dürfen die Bälle nicht verlieren und müssen besser organisiert sein. Aber die Leistung, vor allem unser Tempo in der zweiten Hälfte hat mir besser gefallen“, so Bosz, der angab, trotz der Niederlage gute Erkenntnisse aus dem Test gezogen zu haben.
Bayer 04: Hradecky – Weiser, Dragovic, Sven Bender, Wendell – Lars Bender, Demirbay – Havertz, Paulinho, Diaby – Volland

Weiter geht’s in Showdown eins! Am Dienstag, 20. Oktober, bestreiten Marc und Sean Landwehr die letzten beiden der sechs Online-Vorrunden-Duelle. Es warten ab 19 Uhr Eintracht Braunschweig und der Hamburger SV. Mit Platz zehn und neun Punkten aus den ersten vier Partien vergangene Woche ist die Ausgangslage für die Leverkusener gut. Nach den sechs Vorrunden-Duellen ziehen die besten 16 Teams in die Offline-Runde dieses ersten Showdowns (München, 25. Oktober) ein. Der Gegner-Check.
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Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Eine disziplinierte und überzeugende Mannschaftsleistung bescherte der Werkself gegen den bis dahin wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Freiburg einen 2:1-Erfolg, aus dem an diesem Nachmittag in der BayArena zwei Spieler noch einmal herausstachen: Dribbelkünstler Ibrahim Maza erzielte das erste Leverkusener Tor selbst und legte das zweite auf, Goalgetter Patrik Schick hatte den Ausgleichstreffer vorbereitet und zum Endstand eingenetzt. Damit stellte der Tscheche einen denkwürdigen Klub-Rekord auf. Sowohl Cheftrainer Carles Martínez als auch die Medien kamen im Anschluss ins Schwärmen. Maza selbst freute sich ebenfalls über die wachsende Verbindung mit „Super-Stürmer“ Schick: „Je mehr wir zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns.“ Der Werkself Nachdreher zum vierten Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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