
Er stand schon an der Seitenlinie bereit zur Einwechslung, um mitzuhelfen, den Vorsprung in den letzten Sekunden über die Zeit zu bringen. Doch dann verhinderte der Abpfiff in der Johan-Cruyff-Arena zu Amsterdam die Hereinnahme von Jonathan Tah: Der Freude des Werkself-Innenverteidigers über den 3:2-Erfolg der DFB-Elf im ersten EM-Qualifikationsspiel bei den Niederlanden tat das indes keinen Abbruch. Wie Tah kamen auch Julian Brandt und Kai Havertz diesmal nicht zu weiteren Länderspielminuten, nachdem das Bayer 04-Trio am vergangenen Mittwoch gegen Serbien noch in der Startelf gestanden hatte.
Während die deutsche Mannschaft einen Einstieg nach Maß in die EM-Quali feierte, blieben die übrigen Werkself-Profis ohne Erfolgserlebnis. Das galt vor allem für Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger, die mit Österreich nach dem 0:1 gegen Polen nun den nächsten Nackenschlag in Form einer 2:4-Pleite in Israel hinnehmen mussten. Drago wie Baumi spielten dabei über die volle Distanz gegen die von Landsmann Andreas Herzog trainierten Gastgeber.
77 Minuten dauerte der Einsatz von Tin Jedvaj im Team Kroatiens bei der 1:2-Niederlage im EM-Quali-Duell in Ungarn. Auch für Lukas Hradecky gab es mit Finnland keine Punkte im Vergleich mit Italien: Der Bayer 04-Keeper musste zweimal hinter sich greifen und verlor mit seinem Team 0:2 beim Weltmeister von 2006. Eine Niederlage musste auch Charles Aránguiz einstecken: Der Mittelfeldstratege der Werkself verlor mit Chile das Testspiel in den USA gegen Mexiko mit 1:3 und spielte 90 Minuten durch.
Während die übrigen Nationalspieler bereits wieder auf dem Weg nach Leverkusen sind, stehen für Aránguiz wie auch Hradecky und U19-Akteur Adrian Stanilewicz noch weitere Länderspiele an.
Lukas Hradecky (Finnland)
Dienstag, 26. März (18 Uhr, in Erwan): Armenien – Finnland (EM-Qualifikation, Gruppe J)
Charles Aránguiz (Chile)
Mittwoch, 27. März (2 Uhr, in Houston): USA – Chile (Freundschaftsspiel)
Adrian Stanilewicz (Polen U20)
Dienstag, 26. März (18 Uhr, in Bielsko-Biala): Polen U20 – Deutschland U20 (Elite League)

Am 6. Spieltag der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe B) hat Bayer 04 gegen den FC Augsburg 2:3 (2:2) verloren und ist somit in der Hauptrunde nach wie vor sieglos. In Abwesenheit von gleich sechs Akteuren, die das Aufgebot der U19 verstärkten, zeigte das Team von Trainer Benjamin Adam vor allem kämpferisch eine starke Leistung. Am Ende reichte es aber nach dem 3:3 im Hinspiel nicht zu einem erneuten Unentschieden gegen den FCA.
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Nächstes Heimspiel, nächster Top-Gegner – nächstes Ausrufezeichen? Drei Tage nach dem überzeugenden Auftritt beim 1:1-Remis gegen den FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League geht es für Bayer 04 in der Bundesliga ebenso hochkarätig weiter. Im Rahmen des 26. Spieltags gastiert der Tabellenführer FC Bayern München in der ausverkauften BayArena. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über einen Vergleich zwischen Arsenal und den Münchnern, den torreichen Auftritt der Bayern in der Königsklasse und einen Kader-Rückkehrer im eigenen Aufgebot.
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Beste Laune und bis dato nie öffentlich gewordene Storys: Knapp 100 Bayer 04-Fans füllten am Donnerstagabend die Schwadbud im Osten der BayArena, um bei der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“ live dabei zu sein. Dabei hörten sie gespannt zu, wie die langjährigen Werkself-Profis Gonzalo Castro und Stefan Kießling mit Rekordspieler Rüdiger Vollborn und Moderator sowie Stadionsprecher Tobias Ufer über die vielen gemeinsamen Jahre unterm Kreuz sprachen, kuriose Geschichten zum Besten gaben und Kabinen-Geheimnisse ausplauderten. Wer die Premiere verpasst hat, kann sich bereits auf die zweite Ausgabe freuen – am 12. Mai testet Rudi bei einem Quiz-Abend das Expertenwissen der Bayer 04-Fans.
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Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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Sie sind auf dem besten Weg, zum 35. Mal Deutscher Meister zu werden und haben am vergangenen Dienstag auch in der UEFA Champions League einmal mehr ihre große Klasse unter Beweis gestellt. An diesem Samstag, 14. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), kommt der FC Bayern München in die BayArena. Dort treffen die beiden Bundesliga-Mannschaften mit den dominantesten Spielweisen aufeinander. Dass die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt viele Stärken haben, aber durchaus auch verwundbar sind, zeigt ein Blick auf den Gegner-Check.
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