Werkself-Trio auf der Bank beim Sieg in Amsterdam

Jonathan Tah, Julian Brandt und Kai Havertz kamen beim 3:2-Erfolg des DFB-Teams zum Auftakt der EM-Qualifikation in den Niederlanden nicht zum Einsatz. Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic, Tin Jedvaj, Lukas Hradecky und Charles Aránguiz mussten mit ihren Nationalmannschaften derweil Niederlagen einstecken.
Brandt_mmDFB_240319_0139.jpg

Er stand schon an der Seitenlinie bereit zur Einwechslung, um mitzuhelfen, den Vorsprung in den letzten Sekunden über die Zeit zu bringen. Doch dann verhinderte der Abpfiff in der Johan-Cruyff-Arena zu Amsterdam die Hereinnahme von Jonathan Tah: Der Freude des Werkself-Innenverteidigers über den 3:2-Erfolg der DFB-Elf im ersten EM-Qualifikationsspiel bei den Niederlanden tat das indes keinen Abbruch. Wie Tah kamen auch Julian Brandt und Kai Havertz diesmal nicht zu weiteren Länderspielminuten, nachdem das Bayer 04-Trio am vergangenen Mittwoch gegen Serbien noch in der Startelf gestanden hatte.

Während die deutsche Mannschaft einen Einstieg nach Maß in die EM-Quali feierte, blieben die übrigen Werkself-Profis ohne Erfolgserlebnis. Das galt vor allem für Aleksandar Dragovic und Julian Baumgartlinger, die mit Österreich nach dem 0:1 gegen Polen nun den nächsten Nackenschlag in Form einer 2:4-Pleite in Israel hinnehmen mussten. Drago wie Baumi spielten dabei über die volle Distanz gegen die von Landsmann Andreas Herzog trainierten Gastgeber.

77 Minuten dauerte der Einsatz von Tin Jedvaj im Team Kroatiens bei der 1:2-Niederlage im EM-Quali-Duell in Ungarn. Auch für Lukas Hradecky gab es mit Finnland keine Punkte im Vergleich mit Italien: Der Bayer 04-Keeper musste zweimal hinter sich greifen und verlor mit seinem Team 0:2 beim Weltmeister von 2006. Eine Niederlage musste auch Charles Aránguiz einstecken: Der Mittelfeldstratege der Werkself verlor mit Chile das Testspiel in den USA gegen Mexiko mit 1:3 und spielte 90 Minuten durch.

Während die übrigen Nationalspieler bereits wieder auf dem Weg nach Leverkusen sind, stehen für Aránguiz wie auch Hradecky und U19-Akteur Adrian Stanilewicz noch weitere Länderspiele an.

Lukas Hradecky (Finnland)

Dienstag, 26. März (18 Uhr, in Erwan): Armenien – Finnland (EM-Qualifikation, Gruppe J)

Charles Aránguiz (Chile)

Mittwoch, 27. März (2 Uhr, in Houston): USA – Chile (Freundschaftsspiel)

Adrian Stanilewicz (Polen U20)

Dienstag, 26. März (18 Uhr, in Bielsko-Biala): Polen U20 – Deutschland U20 (Elite League)

Ähnliche News

Juliette Vidal
Frauen - 27.05.2026

Juliette Vidal verlässt Bayer 04

Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.

Mehr zeigen
Mitglieder-Kick in der BayArena
Club - 26.05.2026

Erfolgreicher Saisonausklang: Der Mitglieder-Kick in der BayArena

Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.

Mehr zeigen
U15 von Bayer 04
Jugend - 26.05.2026

Nachwuchs: U15 gewinnt Turnier in Essen – U16-Juniorinnen holen deutlichen Derby-Sieg

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.

Mehr zeigen
Bayer 04
Bayer 04 - 25.05.2026

Saison-Rückblick 2025/26, Teil II: Höhen und Tiefen einer wechselhaften Spielzeit

Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.

Mehr zeigen