
Als Fred Bockholt 1975 vom Erstligisten Kickers Offenbach nach Leverkusen wechselte, war Bayer 04 gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Mit 32 Jahren rückte der Keeper sportlich freiwillig eine Etage tiefer und gehörte bei der Werkself bald neben Dieter Herzog (oben im Bild links neben Bockholt und Cedric Pick), der ein Jahr später kam, zu den schillernden Protagonisten. Mit spektakulären Flugeinlagen hatte „Fredi“, wie sie ihn nannten, bei den Fans schnell einen dicken Stein im Brett. Trotz seiner für einen Torhüter eher überschaubaren Körpergröße von nur 1,78 Metern gehörte der sprunggewaltige Bottroper in den 70ern zu den besten Torhütern Deutschlands. Von den Fans gefeiert, von den Mitspielern geschätzt und vom Gegner gefürchtet.
Von seinen vier Stationen als Profi (VfB Bottrop, Rot-Weiß Essen, Kickers Offenbach und Bayer 04) verbrachte er die längste Zeit unterm Bayerkreuz (1975 bis 1981). In seinen 144 Spielen für die Werkself – darunter 65 in der Bundesliga – zeigte er konstant starke Leistungen und hatte damit großen Anteil am Aufstieg 1979. Auch später als Talentscout und Trainer machte Fred Bockholt Karriere.
Warum sogar seine Mitspieler gerne Mal auf Distanz blieben, weshalb er trotz einiger Angebote nie einen Bundesligisten trainieren wollte und warum er es als Lehrer einfacher hatte als seine Kollegen, all das und noch viel mehr verrät Fred Bockholt in dieser kurzweiligen Ausgabe des Werkself Podcasts.
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Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die Zusammenfassung des 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag...

Werkself-TV zeigt das 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag re-live...

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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Der nächste Showdown von Bayer 04 im Rennen um die Champions-League-Plätze steigt in Schwaben: Am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim punktgleichen Verfolger VfB Stuttgart. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über Selbstvertrauen, Vorfreude und Mentalität.
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