
„Man hat den Spielern angemerkt, dass wir in dieser Woche hart gearbeitet haben. Betrachtet man die Gesamtbedingungen und auch die Hitze heute, war das Engagement meiner Spieler in Ordnung“, zog Herrlich ein positives Fazit. Der neue Bayer 04-Trainer machte jedoch auch keinen Hehl daraus, dass ihm längst nicht alles gefiel, was sein Team auf den Rasen brachte. „Es gibt noch viele Dinge zu verbessern“, sagte er. Unter anderem bemängelte Herrlich, dass seine Mannschaft teilweise unnötige Fouls begangen habe. „Da wollen wir weg von“, erklärte er. Auch die Chancenauswertung, besonders in der ersten Halbzeit, nannte Herrlich als Manko.
Fünf Tage nach dem Start der Vorbereitung war die Werkself in den ersten 45 Minuten die klar tonangebende Mannschaft und zeigte viele sehenswerte Kombinationen. Sie tat sich gegen den mutig kämpfenden Oberligisten aus Mülheim im Abschluss ingesamt aber eher schwer und ließ zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. Einzig Stefan Kießling konnte den Ball nach butterweicher Flanke von Kevin Kampl mit dem Kopf im Tor der Gäste unterbringen. Entsprechend ging die Werkself nur mit einer 1:0-Führung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit schickte Herrlich elf neue Spieler auf den Rasen. Erneut ging das Spiel nur in eine Richtung, und auch die frischen Werkself-Kräfte erspielten sich reihenweise Torchancen – phasenweise sogar im Minutentakt. Es dauerte allerdings bis zur 66. Minute, ehe der gut agierende Gästekeeper Robin Offhaus ein zweites Mal hinter sich greifen musste: Nach einer Ecke von Vladlen Yurchenko erhöhte Joel Pohjanpalo mit einem platzierten Flugkopfball auf 2:0.
Danach war der Bann endlich gebrochen. Nur wenig später erhöhte Yurchenko auf 3:0, indem er einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Kurz darauf hatte Bayer 04 Pech, als ein erneuter Strafstoß von Kevin Volland am Pfosten landete. In der Schlussphase sorgten Kai Havertz, Admir Mehmedi und Volland mit einem sehenswerten Fernschuss für den hochverdienten 6:0-Endstand.
Bereits am kommenden Freitag (17.30 Uhr) steht für Bayer 04 der nächste Test auf dem Programm. Dann trifft die Werkself in der JAKO-Arena in Hollenbach auf den Drittligisten Würzburger Kickers. Das Spiel wird auch wieder im Live-Stream auf der Facebook-Seite von Bayer 04 zu sehen sein.
In der ersten Halbzeit spielten: Öczan – Frey, Bender, Abu Hanna, Wendell – Boller, Baumgartlinger – Bellarabi, Kampl, Schreck – Kießling.
In der zweiten Halbzeit spielten: Lomb – Bednarczyk, Ramalho, Dragovic, Handwerker – Yurchenko, Akkaynak – Havertz, Mehmedi – Volland, Pohjanpalo.


Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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