
Doch so kam es nicht: Markus Münch erzielte in der 82. Minute den vielumjubelten Treffer zum 1:1-Endstand und rettete die Werkself vor dem Fall in die Zweitklassigkeit. „Letztlich war ich einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort, aber natürlich habe ich auf den Abpraller spekuliert“, erzählt der Schütze des vermeintlich wichtigsten Treffers der schwarz-roten Vereinsgeschichte in der neuen Folge des „Werks11 Podcast“. Die Szene vor dem Treffer hat der 48-Jährige auch ein Vierteljahrzehnt später noch genau vor Augen: „Ich habe gesehen wie Mike Rietpietsch den Ball bekommt und gewillt ist, aufs Tor zu schießen. Und dann gab es für mich nur einen Gedanken: ‚Egal, wo der Ball hingeht, versuche auf den Abpraller zu gehen‘. Und so ist es dann auch gekommen.“
Es war eine Zitterpartie – noch viel mehr als Pavel Kuka die Gäste nach knapp 60 Minuten in Führung brachte und die Ausgangslage der Werkself dramatisch verschlechterte. „Es waren sehr viele Unsicherheiten zu erkennen, was aufgrund der Situation völlig normal war. Wir haben schon recht früh die Verteidigung sein lassen – jeder hat gewusst, ‚Jetzt geht’s wirklich um Alles oder Nichts‘“, lässt Markus Münch den Abstiegs-Showdown Revue passieren. Was in den übrigen Spielminuten in Leverkusen geschah, sorgt noch heute für Gänsehaut. „Das waren unfassbare Emotionen. Das Stadion war quasi eingeschlafen, es war eine Totenstille, viele Fans waren schon auf dem Nachhauseweg und dann fällt dieses Tor…“, so Münch.
Neben dem Abstiegs-Endspiel und seinem Tor spricht Markus Münch in Folge 35 des „Werks11 Podcast“ mit Moderator Niko Hartmann über seine zwei Jahre unterm Bayer-Kreuz (75 Pflichtspiele, 4 Treffer), seine ereignisreiche Fußballer-Karriere (u.a. Bayern München, Besiktas Istanbul, Panathinaikos Athen) sowie sein heutiges Leben in Frankreich, wo er seit mehreren Jahren hauptberuflich als Pferdezüchter und Galoppertrainer arbeitet.
Es wartet wieder einmal eine spannende Folge auf euch. Hört rein!
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Folge 35 liegt über alle gängigen Podcast-Portale zum Abruf bereit – einfach den „Werks11 Podcast“ auf SoundCloud, iTunes oder Spotify abonnieren und keine Folge mehr verpassen.

Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Herzlich willkommen in Leverkusen, Carles Martínez Novell! Bayer 04 hat den 42-jährigen Spanier als neuen Cheftrainer verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Zuletzt war Martínez bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Zuvor hatte er unter anderem vier Jahre in der legendären Talentschmiede La Masia des FC Barcelona in seiner Heimatstadt gearbeitet. Bayer04.de stellt Martínez genauer vor.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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