
Den Grundstein für seinen heutigen Karriereweg legte Marcel Daum einst nebenberuflich in einem Kölner „Labor“ zur spielanalytischen Beobachtung und Interpretation von taktisch-inhaltlichem Spielgeschehen. Seine ersten Schritte als Spielanalyst im Profifußball legte Daum, der in Köln Management-Consulting studiert hat, beim türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul. Dort gehörte er unter Vater Christoph als Chefanalytiker zum Trainerteam. Mit einem Engagement in familiärer Wohlfühlatmosphäre hatte seine Tätigkeit bei einem der renommiertesten Vereine der Türkei aber wenig zu tun. Von wegen Vater-Sohn-Beziehung: „Unser Verhältnis war professionell. Ich nenne ihn dann ja auch nicht ‚Papa‘, sondern ‚Christoph‘. Vielleicht ist man in der Zusammenarbeit mit einem Familienmitglied sogar noch ein bisschen kritischer als man es sonst wäre…“, erzählt Marcel Daum.
Doch nicht nur das Verhältnis zum Trainerteam stand für ihn bei seiner ersten Station im Fokus. „Das Wichtigste, was ich jungen Kollegen mit auf den Weg geben kann, ist erst einmal zu lernen, wie man sich im Profifußball-Geschäft korrekt bewegt. Das ist ein sehr fragiles Gebilde. Wie verhalte ich mich gegenüber Spielern? Bin ich eher extrovertiert oder introvertiert? Dass man daneben fachlich gut sein muss, steht außer Frage.“
Seine ersten Berührungspunkte und Erfahrungen im Umgang mit Fußballprofis hatte der Sohn von Christoph Daum mit einem mehrfachen Champions-League-Sieger und Weltmeister. „In meinen Anfängen bei Fenerbahce saß ich im Mannschaftsbus neben Roberto Carlos. Das war unglaublich. So lernt man die Typen dann auch ein Stück weit privat kennen. Es waren für mich gute erste Lehrjahre, in denen ich viele Erfahrungen gesammelt habe“, so Daum, der in der Folge sieben Jahre für Eintracht Frankfurt arbeitete und dort unter anderem einen Abstieg, einen Aufstieg und den Pokalsieg 2018 miterlebte und anschließend unters Bayer-Kreuz wechselte.
Auf die technologische wie digitale Weiterentwicklung des Bereichs Spielanalyse bei Bayer 04 ist Daum stolz: „Wir sind ein innovativer und moderner Verein. Was wir hier in den letzten Jahren auch in puncto Digitalisierung geschaffen haben, das sucht teilweise seines gleichen“, schwärmt er. „Wir haben den Anspruch, unter den Top-Vereinen im Bereich Spielanalyse zu sein – in Deutschland und Europa.“
Neben den zahlreichen spannenden Geschichten, die er aus seiner spannenden Vita zu erzählen hat, gibt Marcel Daum viele interessante Einblicke hinter die Kulissen: Er spricht über das legendäre Unterhaching-Spiel, über die Führungsspieler-Qualitäten der scheidenden Bender-Zwillinge sowie die mittelfristigen Ziele mit Bayer 04.
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Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
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Nach dem „Tour-Pass“ für die Ligaphase der UEFA Champions League 2025/26 geht es in den anstehenden K.-o.-Play-offs mit dem „SoD-Unplugged-Ticket“ weiter! Die Aktion richtet sich erneut exklusiv an alle Bayer 04-Clubmitglieder. Das „SoD-Unplugged-Ticket“ ist ab dem Tag des Hinspiels bei Olympiakos Piräus (Mi., 18. Februar) und bis einschließlich Samstag, 28. Februar, am Service Counter in der Fanwelt erhältlich. Zu gewinnen gibt es 6x 1 von einem Werkself-Profi unterschriebenes Schallplatten-Cover im „Sound of Dreams“-Look!
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Nach dem umjubelten 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln mischen die Bayer 04-Frauen weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesliga mit. Wer die Werkself im Rennen um Platz drei live vor Ort unterstützen möchte, kann ab sofort auch Tickets für das Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena erwerben. Auch Karten für das kommende Duell am Sonntag, 22. Februar, im Ulrich-Haberland-Stadion gegen die TSG Hoffenheim sind noch verfügbar. Alle Infos im Überblick.
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Noch einmal Vollgas geben! Am heutigen Dienstag, 17. Februar (ab 18 Uhr live auf Twitch), bestreitet das #B04eSports-Team die übrigen drei Vorrunden-Spiele des fünften und finalen Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. Gegen den 1. FC Nürnberg, den 1. FC Magdeburg sowie den FC Bayern München wollen die Leverkusener Konsolen-Profis den Einzug in die Offline-K.-o.-Runde perfekt machen und dort wertvolle Zähler für die Gesamttabelle und den Kampf um das Final-Event um die Deutsche Klub-Meisterschaft sammeln. Der Gegner-Check.
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Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
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