
Frostig kalt war es am Donnerstagmorgen, als Heiko Herrlich seine Spieler zur letzten öffentlichen Einheit vor dem Duell gegen den FC Schalke 04 am Sonntag (25. Februar, 15.30 Uhr) bat. Für Wärme ums Bayer 04-Herz sorgten nicht nur die dezenten Sonnenstrahlen, sondern auch die gesundheitliche Entwicklung zweier Leistungsträger: So stand zum einen Wendell wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen und steigerte damit die Chancen, gegen die Königsblauen wieder zur Verfügung zu stehen. Weil der Brasilianer aber noch nicht vollends beschwerdefrei ist, wurden nach dem Training die medizinischen Maßnahmen fortgesetzt.
Während sich Wendell und Co. auf den kommenden Härtetest in der Meisterschaft vorbereiteten, arbeitete auch Kapitän Lars Bender nach seinem Muskelfasseriss im Adduktorenbereich eifrig am Comeback. Gemeinsam mit Athletik-Trainer Daniel Jouvin absolvierte er im benachbarten UIrich-Haberland-Stadion rund eine Stunde lang eine individuelle Einheit mit Ball. Auch der 28-Jährige wird in den kommenden Tagen zum Team stoßen, ein Einsatz am Sonntag dürfte allerdings zu früh kommen.
Gleiches gilt für Jonthan Tah. Dem Innenverteidiger macht weiterhin ein grippaler Infekt zu schaffen. Zwar konnte er am Donnerstag im Leistungszentrum leicht belastet werden, Trainer Heiko Herrlich rechnet allerdings eher nicht damit, seine Nummer 4 gegen die Schalker auf dem Spielerbogen eintragen zu können.


Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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