
Der Start ins neue Jahr ist nicht gelungen. Natürlich können wir nicht zufrieden sein, auch wenn wir in der Vorwoche durch den Erfolg gegen Eintracht Frankfurt das Pokal-Achtelfinale erreicht haben. Denn nur ein Punkt aus den zurückliegenden vier Bundesliga-Spielen entspricht nicht unserem Anspruch – trotz starker Gegner.
Ein solcher erwartet uns natürlich auch heute. Borussia Dortmunds Qualitäten muss man nicht beschreiben, sie sind hinlänglich bekannt. Aber unsere auch. Obwohl wir uns punktetechnisch nicht belohnt haben, haben wir in den vergangenen beiden Spielen dennoch wieder eine aufsteigende Tendenz gezeigt. Die erste Halbzeit bei Union Berlin war einer Spitzenmannschaft würdig. Was einfach fehlte, war das Tor.
Das wollen wir gegen den BVB besser machen. Mit einem guten Ergebnis können wir uns trotz der jüngsten Rückschläge weiter oben festbeißen. Diese besondere Spielzeit zeigt, dass gerade die international agierenden Vereine dem höchst anspruchsvollen Terminplan Tribut zollen müssen. An jedem einzelnen Spieltag gilt es von neuem. Das Rennen ist noch lange nicht vorbei.
Ein Wort noch zu den Geschehnissen am Freitagabend in Berlin. Dass es auf dem Fußballplatz verbal hin und wieder etwas rauer zugeht, ist schon immer so gewesen. Zu meiner aktiven Zeit waren derartige Auseinandersetzungen nach dem Spiel meist vergessen. Die Dinge blieben auf dem Platz, wenn man sich die Hand reichte. Heute aber reagieren die Beteiligten und auch die Öffentlichkeit viel sensibler. Wer also über das Ziel hinausschießt, der muss mit den Konsequenzen leben. Dennoch bin ich der Meinung, dass man auch durch eine aufrichtige Entschuldigung ein Thema noch versöhnlich ad acta legen kann.
Herzlichst, Rudi Völler
Mit diesen Worten richtete sich Sport-Geschäftsführer Rudi Völler im Editorial des BayArena Aktuell zum Heimspiel gegen Borussia Dortmund an die Fans und Leser. HIER geht's zum digitalen Blätterkatalog.

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