
Normalerweise nicht unbedingt ein Start mit hohem Spaßfaktor, aber eben unerlässlich für eine professionelle Trainings- und Belastungssteuerung. Denn in den kommenden Wochen will die Werkself die Grundlagen für eine möglichst erfolgreiche Saison schaffen.
Neben internistischen, orthopädischen und neurologischen Untersuchungen stehen für die Profis am Donnerstag und Freitag unter anderem Sprungkraft-, Ausdauer-, Seh- und Gleichgewichttests auf dem schweißtreibenden Programm. Trotzdem herrschte beste Stimmung innerhalb der Truppe. „Nach einem sechswöchigen Urlaub freut man sich natürlich, wieder hier zu sein. Irgendwie vermisst du die Mannschaft nach einer so langen Zeit ja auch ein bisschen“, sagte ein gut gelaunter Kevin Volland. „Dass es zwei Tage ziemlich anstrengend wird, weiß man ja vorher, das gehört einfach dazu.“
Nach den Bender-Zwillingen und Kevin Volland waren dann die Torhüter an der Reihe. Neben Rambo Özcan gaben dabei die beiden Neuzugänge Lukas Hradecky und Thorsten Kirschbaum ihren Einstand bei Bayer 04. Wenig später folgte dann in Mitchell Weiser der nächste Neue unterm Bayer-Kreuz, der sich mit Panos Retsos und Dominik Kohr der Testbatterie unterzog.
Noch nicht mit dabei war hingegen der Brasilianer Paulinho, der nach seinem 18. Geburtstag Mitte Juli zur Mannschaft stoßen wird. Erst Ende des Monats mit Beginn des Trainingslagers in Zell am See-Kaprun werden die beiden WM-Fahrer Tin Jedvaj und Julian Brandt zurückerwartet. Jedvaj bestreitet am Samstag mit Kroatien das Viertelfinale gegen Russland, Julian Brandt ist nach dem Ausscheiden der DFB-Auswahl noch im wohlverdienten Urlaub. Genauso wie Jonathan Tah, der im erweiterten WM-Kader stand, und Julian Baumgartlinger sowie Aleksandar Dragovic, die nach der Saison noch länger im Länderspieleinsatz für Österreich waren.
Zum ersten Mal auf dem Trainingsplatz bekommen die Fans ihre Mannschaft am Samstag zu sehen. Um 11 Uhr bittet Cheftrainer Heiko Herrlich sein Team zur ersten Einheit auf die Plätze 1 und 2 des Trainingsgeländes. Teile davon werden auch im Livestream auf Facebook und bayer04.de übertragen.
Am Sonntag geht’s dann auf dem Rad weiter. Die Werkself begibt sich auf eine dreitägige Fahrradtour von Bad Bertrich über Koblenz und Bonn zurück nach Leverkusen. „Ich bin gespannt“, sagte Lars Bender mit einem Schmunzeln, „wir sind ja extra alle vermessen worden, damit wir möglichst komfortabel fahren können mit dem passenden Rahmen und vor allem dem richtigen Sattel“.














Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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