„Vierte oder fünfte Vorbereitung“: Werkself zurück auf dem Rasen

Startschuss an der Bismarckstraße! Nach der Saisoneingangsdiagnostik am Sonntag stand für die Werkself am Montagvormittag das erste Mannschaftstraining an. Für den in Leverkusen weilenden Teil des Kaders begann damit auch auf dem Rasen die Vorbereitung auf die neue Saison. Cheftrainer Peter Bosz sprach nach der Einheit in einer Online-Medienrunde unter anderem über…

…das erste Mannschaftstraining nach der zweiwöchigen „Sommerpause“: Die Trainingsgruppe war nicht so groß, da neben Kai Havertz, Kevin Volland und Leon Bailey (Quarantäne in Jamaika, Anm. d. Red.) auch die Nationalspieler fehlen.

…die deutlich verkürzte Vorbereitung bis zum ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen Eintracht Norderstedt am 13. September: Es ist die vierte oder fünfte Vorbereitung im Jahr 2020 – das ist schon etwas fremd. Normalerweise hat man sechs Wochen Zeit, um auf eine neue Saison hinzuarbeiten. Nun wird es wieder eine sehr kurze Vorbereitung, aber wir haben schon Erfahrung damit. Der Vorteil ist, dass ich als Trainer nicht neu bin. Ich arbeite hier seit eineinhalb Jahren und kenne die meisten Spieler schon. Ich weiß, was ich von meiner Mannschaft erwarten kann. In diesen zwei Wochen Pause ist bei ihnen auch nicht alles verloren gegangen. Die Grundkondition ist vorhanden.

…den aktuellen Stand der Personalplanung: Unser Kader ist noch nicht komplett. Ich erwarte beispielsweise nicht mehr, dass Kevin Volland und Kai Havertz noch mal bei uns trainieren werden. Es ist jedoch normal, dass es in einer Transferperiode Veränderungen gibt. Damit können wir Trainer umgehen. Ich habe meine Wünsche gegenüber der Vereinsführung geäußert. Den Rest müssen wir abwarten.

…die Herausforderung der diesjährigen Vorbereitung: Für Trainer ist es immer super, wenn der Kader zum Trainingsstart komplett steht. Aber das ist heutzutage fast nie der Fall. Dazu hat sich durch Corona vieles verschoben. Das macht es komplex. Als Trainer ist es meine Verantwortung, damit umzugehen.

…das kürzlich frei gewordene Amt des niederländischen Nationaltrainers: Für jeden Holländer ist es eine Ehre, Nationaltrainer seines Heimatlandes sein zu können. Das ist das höchste, was man als Trainer erreichen kann. Aber im Fußball zählt auch das Momentum. Und das hat man nicht immer selbst im Griff. Es macht ohnehin nur Sinn, darüber nachzudenken, wenn man auch gefragt wird. Und das wurde ich bislang nicht. Zudem haben wir auch nur zwei Wochen, bevor die Bundesliga-Saison losgeht. Ich benötige meine gesamte Zeit hier für Bayer 04.

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