
Zwei Wechsel nahm Trainer Stefan Kuntz nach dem 4:2-Sieg im Halbfinale gegen Rumänien vor. Für Florian Neuhaus lief Suat Serdar im defensiven Mittelfeld auf, und der ehemalige Leverkusener Benni Henrichs rückte nach abgesessener Gelb-Sperre wieder auf der Position hinten links. Für ihn musste Maximilian Mittelstädt auf die Bank.
Der Respekt der Deutschen vor den Spaniern, die 2017 im Finale durch ein Tor von Mitchell Weiser mit 0:1 verloren hatten, schien zu Beginn sehr groß zu sein. Die DFB-Auswahl war viel zu passiv, die Iberer kontrollierten durch lange Ballpassagen das Geschehen. Und das Team von Trainer Luis de la Fuente nutzte gleich seine erste Gelegenheit. Fabian konnte unbehelligt durch das Mittelfeld der Deutschen sprinten und traf mit einem satten Schuss aus 24 Metern unten links zum 1:0.
Zwar wurde die Kuntz-Elf nach dem Schock etwas mutiger und hielt dagegen, zwingenden Torchancen gab es vor dem Seitenwechsel jedoch nicht. Lediglich einmal war Torwart Antonio Sivera gefordert. Doch ein abgefälschter Schuss des ehemaligen Werkself-Profis Levin Öztunali war kein Problem für Spaniens Nr. 1.
Unverändert ging es in die zweite Halbzeit, in der Deutschland von Beginn an Gas gab. So hatte Nadiem Amiri nach schöner Vorarbeit von Henrichs eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, Keeper Sivera war jedoch auf dem Posten. Und mitten in die Drangphase der DFB-Elf fiel das 2:0 (69.) – Alexander Nübel konnte einen Distanzschuss von Fabian nicht festhalten, Dani Olmo staubte ab. Anschließend vergaben Fabian (75.) und Soler mit einem Lattenkracher (81.) das vorentscheidende 3:0.
Weil aber Luca Waldschmidt in der 74. und 83. Minute jeweils innerhalb des Strafraums nicht erfolgreich war; war das 1:2 durch Nadiem Amiri in der 88. Minute nur Ergebniskosmetik, als er mit einem abgefälschten Distanzschuss Spaniens Schlussmann überwand. So blieb am Ende für das Team um Kapitän Jonathan Tah, der die ganze Spielzeit mitwirkte, nur Platz zwei bei der U21-EM. Das Erreichen des Halbfinales bei dem Turnier bedeutet allerdings die Olympia-Qualifikation für den DFB. 2020 wird Deutschland beim olympischen Fußball-Turnier in Tokio antreten.
Jonathan Tah zeigte sich nach dem Schlusspfiff sehr enttäuscht: „Wir haben uns von dem frühen Gegentreffer etwas verunsichern lassen. Die zweite Halbzeit war dann besser. Und wir haben bis zum Ende alles gegeben. Wir können viel Gutes aus dem Turnier mitnehmen.“

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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