
Und fast alle waren gekommen: Fred Bockholt, Matthias Brücken, Klaus Bruckmann, Andreas Fehse, Jürgen Gelsdorf, Harry Gniech, Peter Hermann, Dieter Herzog, Thomas Hörster, Peter Klimke, Walter Posner, Hans-Jürgen Scheinert, Co-Trainer Gerd Kentschke, der damalige Manager Heinz Heitmann, Teambetreuer Matthias Valentin und Physiotherapeut Dieter Trzolek: Sie alle hatten damals ihren Anteil daran, dass Bayer 04 erstmals den Sprung ins deutsche Fußball-Oberhaus schaffte.
„Sie sind die Gründer der Bayer 04-Bundesligajahre, und wir haben es Ihnen zu verdanken, dass wir heute hier sind“, sagte Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade bei der Begrüßung der Ehrengäste im VIP-Westbereich und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Und Sie haben gleich in der ersten Bundesliga-Saison das geschafft, was danach so häufig nicht mehr gelungen ist: Sie haben die Bayern geschlagen.“
Peter „Pitschi“ Klimke, damals rechter Verteidiger der Truppe, erinnert sich gerne an die Zeit Ende der 70er Jahre zurück: „Wir hatten einfach eine großartige Kameradschaft und wir waren eine technisch starke Mannschaft.“ Selbst beim legendären Aufstiegsendspiel gegen Bayer 05 Uerdingen, als es mit einem 0:3-Rückstand in die Halbzeitpause ging, kamen Klimke keine Zweifel: „Ganz ehrlich, ich war damals fest davon überzeugt, dass wir das Ding noch umbiegen können. Und so kam es ja auch. Mit dem 3:3 hatten wir den Aufstieg perfekt gemacht.“
Klimke, der schon 1975 vom Bonner SC zu Bayer 04 gewechselt war, hatte in dieser Saison 36 Spiele für die Werkself bestritten und auf seiner rechten Seite meist nicht viel anbrennen lassen. „Wir haben insgesamt auf konstant hohem Niveau gespielt, auf jeden war einfach immer absolut Verlass“, sagt der 64-Jährige, der bis 1982 insgesamt 185 Pflichtspiele für Bayer 04 bestritt. „In dieser Zeit sind viele Freundschaften entstanden, die bis heute gepflegt werden.“
Am vergangenen Mittwoch bot die BayArena einen wunderbaren Rahmen, um wieder einmal in Erinnerungen zu schwelgen.


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