Trauer um Aufstiegstrainer

Bayer 04 trauert um Manfred Rummel. Der frühere Trainer der Werkself ist im Alter von 79 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Rummel führte den Verein in der Saison 1974/75 aus den Niederungen der Verbandsliga Mittelrhein in die 2. Bundesliga und war bis zum Februar 1976 Trainer des Teams.
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Nach der Meisterschaft am Mittelrhein hatte sich Bayer 04 mit Rummel auf der Trainerbank in der Aufstiegsrunde gegen Union Solingen und Arminia Hannover behauptet und war in die zweithöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen – der Grundstein für den Aufstieg in die Bundesliga vier Jahre später.
Hauptberuflich war Manfred Rummel als Sportlehrer an einer Essener Sonderschule für Lernbehinderte beschäftigt. Nach seiner Zeit bei Bayer 04 war er auch als Coach bei ETB Schwarz-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen tätig. Bei beiden Vereinen übernahm er nach seiner Trainerkarriere auch Funktionärsämter: Geschäftsführer in Essen, Manager und Vizepräsident in Oberhausen. Als Spieler war Manfred Rummel ein erfolgreicher Torjäger bei Schwarz-Weiß Essen und 1959 maßgeblich am größten Erfolg der Vereinsgeschichte, dem Gewinn des DFB-Pokals, beteiligt. Beim 2:1-Sieg des ETB im Halbfinale beim Hamburger SV erzielte er beide Treffer, auch im Endspiel beim 5:2 gegen Borussia Neunkirchen gelangen ihm zwei Tore. In der Saison 1961/62 wurde Manfred Rummel mit 26 Treffern Torschützenkönig der Oberliga West – der damals höchsten deutschen Spielklasse.

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