
Nach der Meisterschaft am Mittelrhein hatte sich Bayer 04 mit Rummel auf der Trainerbank in der Aufstiegsrunde gegen Union Solingen und Arminia Hannover behauptet und war in die zweithöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen – der Grundstein für den Aufstieg in die Bundesliga vier Jahre später.
Hauptberuflich war Manfred Rummel als Sportlehrer an einer Essener Sonderschule für Lernbehinderte beschäftigt. Nach seiner Zeit bei Bayer 04 war er auch als Coach bei ETB Schwarz-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen tätig. Bei beiden Vereinen übernahm er nach seiner Trainerkarriere auch Funktionärsämter: Geschäftsführer in Essen, Manager und Vizepräsident in Oberhausen. Als Spieler war Manfred Rummel ein erfolgreicher Torjäger bei Schwarz-Weiß Essen und 1959 maßgeblich am größten Erfolg der Vereinsgeschichte, dem Gewinn des DFB-Pokals, beteiligt. Beim 2:1-Sieg des ETB im Halbfinale beim Hamburger SV erzielte er beide Treffer, auch im Endspiel beim 5:2 gegen Borussia Neunkirchen gelangen ihm zwei Tore. In der Saison 1961/62 wurde Manfred Rummel mit 26 Treffern Torschützenkönig der Oberliga West – der damals höchsten deutschen Spielklasse.

Nach wettbewerbsübergreifend sieben ungeschlagenen Spielen in Serie hatte die Werkself beim 1. FC Union Berlin trotz großer Bemühungen am Ende das Nachsehen und unterlag 0:1. Kapitän Robert Andrich, der das Gegentor auf sich nahm, appellierte anschließend: „Wir müssen uns jetzt darauf besinnen, dass wir auch in schwierigen Situationen nicht den Kopf verlieren. Das hat uns in vergangenen Zeiten auch immer stark gemacht.“ Der Werkself Nachdreher.
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Werkself-TV zeigt die Zusammenfassung der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin am 23. Bundesliga-Spieltag...