
„Kai hat zehn Jahre lang für uns gespielt, vier Jahre davon in unserer Lizenzmannschaft. In dieser Zeit ist er bei uns Nationalspieler geworden und hat trotz seiner Jugend bereits Herausragendes geleistet“, betont Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Für ihn ist der erst 21-Jährige „schon jetzt Weltklasse, mit Sicherheit einer der Besten, die jemals für Bayer 04 gespielt haben. In den kommenden Jahren wird Kai auch in der extrem fordernden englischen Liga beweisen, welch großartiger Fußballer er ist.“
Für Sportdirektor Simon Rolfes ist Havertz‘ Weggang „sportlich natürlich ein Verlust. Kai ist ein wunderbarer Spieler, dem sowohl in der Premier League als auch in der deutschen Nationalmannschaft die Zukunft gehört “, unterstreicht Rolfes. „Er wird sich in England auf allerhöchstem Niveau ganz sicher durchsetzen und ein beeindruckendes Beispiel dafür abgeben, wie sich bei Bayer 04 junge Spieler entwickeln können – gefördert und geformt in Mannschaften mit großen Möglichkeiten und Ambitionen.“
Havertz verlässt Leverkusen, wo er im Nachwuchsleistungszentrum Kurtekotten zu einem außergewöhnlichen und von fast allen europäischen Top-Klubs umworbenen Profi heranreifte, mit durchaus zwiespältigen Gefühlen: „Ich war so lange hier und habe mit so vielen Menschen – mit Trainern, Mitspielern, Betreuern und Fans – wirklich wunderbare Dinge erlebt. Das legt man nicht einfach mit einem Trikottausch ab“, betont der Offensivspieler. „Ich möchte allen in Leverkusen, die mich in diesen zehn Jahren begleitet und unterstützt haben, von Herzen danken. Hier bin ich groß geworden, hier wurde ich erwachsen – als Fußballer und auch als Mensch“, sagt Havertz. „Aber jetzt sehe ich die Zeit gekommen, etwas Neues zu beginnen. Und auch darauf freue ich mich.“















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