
Liebend gerne hätte Charles Aránguiz in diesem Jahr nach 2016 und 2017 zum dritten Mal in Folge die Trophäe der Südamerika-Meisterschaft in die Höhe gestreckt – nun bleibt dem 30-jährigen Chilenen lediglich die Chance auf die Bronzemedaille bei der diesjährigen Copa. In der Nacht zu Donnerstag unterlag der Gruppensieger (Gruppe C) vor rund 33.000 Zuschauern in Porto Alegre etwas überraschend gegen Peru, das hinter Brasilien und Argentinien als bester Dritter der Gruppe A ins Viertelfinale eingezogen war. Die Treffer für die Peruaner hatten Edison Flores (21.), Yoshimar Yotun (38.) und der Ex-Münchner Paolo Guerrero (90.+1) erzielt. In der vierten Minute der Nachspielzeit verpasste Chiles Eduardo Vargas per Elfmeter den Anschlusstreffer für „La Roja“ – zuvor hatte der Videobeweis im Strafraum ein Foulspiel an Aránguiz, der über 90 Minuten im Mittelfeld zum Einsatz kam, aufgedeckt.
Am Samstag (21 Uhr) kommt es beim Spiel um Platz 3 zwischen Chile und Argentinien zur Neuauflage des Endspiels von 2017 – das Finale bestreiten unterdessen Brasilien und Außenseiter Peru am Sonntag (22 Uhr).
Während Aránguiz also noch ein Spiel von seinem wohlverdienten Sommerurlaub entfernt ist, darf sich Leon Bailey in diesen bereits verabschieden. Der 21-Jährige konnte in seinem 04. Länderspiel für die „Reggae Boyz“ die 1:3-Halbfinal-Niederlage gegen Gold-Cup-Titelverteidiger USA nicht verhindern. Dabei hatte die Nummer 7 der Werkself, der im Nissan Stadium von Nashville über 90 Minuten auf dem linken Flügel für Wirbel sorgte, immerhin die Flanke zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer durch Shamar Nicholson geschlagen (69.). Das war für insgesamt fehleranfällige Jamaikaner allerdings zu wenig gegen selbstbewusst agierende US-Amerikaner, für die der Schalker Weston McKennie (9.) sowie der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (52./87.) erfolgreich waren. Damit trifft die USA am Sonntag im Endspiel auf Mexiko um Ex-Bayer 04-Profi Chicharito. Der dritte Platz wird beim Gold Cup hingegen nicht ausgespielt.
Als dritter Bayer 04-Spieler im Bunde ist U19-Akteur Marc Lamti mit der tunesischen A-Nationalmannschaft beim Afrika Cup unterwegs. Bereits am Dienstagabend gelang Tunesien gegen Mauretanien mit dem dritten Unentschieden im dritten Gruppenspiel als Zweiter (Gruppe E) der Einzug in die Runde der letzten Acht. Wie in den beiden Partien zuvor sah Lamti die 90 Minuten von der Bank aus – darf sich nun jedoch Hoffnungen machen, am Montag (8. Juni, 21 Uhr) im Achtelfinal-Spiel gegen Ghana zum Einsatz zu kommen.


In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
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Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
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Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
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