
„In dieser Woche wollen wir wieder gemeinsam auf Touren kommen und unsere körperliche Verfassung auf 100 Prozent bringen. Und in der kommenden Woche bereiten wir uns dann ganz gezielt auf das Spiel gegen die Bayern vor.“ Heiko Herrlich hat die Marschroute für die Werkself für die kurze Vorbereitungsphase bis zum Wiederbeginn in der Bundesliga mit dem Knüller am Freitag, 12. Januar, gegen den Spitzenreiter aus München klar skizziert. Neben den Einheiten auf dem Trainingsgelände an der BayArena stehen dabei in dieser Woche auch zwei Testspiele auf dem Programm. Freitag (14 Uhr, Haberland-Stadion) geht’s gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, Samstag (14 Uhr, Haberland-Stadion) folgt die Partie gegen den Drittligisten Preußen Münster. Besonderer und bewährter Service für alle Bayer 04-Fans auch in der Ferne: Beide Begegnungen werden als Livestream auf bayer04.de und auf Facebook zu sehen sein.
Heiko Herrlich hat schon angekündigt, dass er möglichst all seinen Profis ausreichend Praxis in den beiden Vorbereitungspartien zuteil werden lassen will. „Ich werde zwei verschiedene Teams nominieren. Im Idealfall erhalten alle Spieler 90 Minuten Einsatzzeit“, sagt der Werkself-Trainer. Nachdem am Mittwoch bereits Wendell und Lucas Alario wieder zur Mannschaft stießen und das Übungsprogramm mitmachten, sind nun auch wieder Charles Aránguiz und Leon Bailey aus dem Urlaub zurückgekehrt. Der angeschlagene Benny Henrichs, der im Pokalspiel in Mönchengladbach eine schwere Prellung am Fuß erlitten hatte und bislang nur individuell trainierte, ist wahrscheinlich noch keine Option auf einen Einsatz. „Wir wollen bei ihm kein Risiko eingehen und schauen von Tag zu Tag“, betont Herrlich.
Gegen die Fürther am Freitag wird’s ein Wiedersehen mit Roberto Hilbert geben. Der 33-jährige Routinier und Rechtsverteidiger bestritt von 2013 bis 2017 58 Bundesligaspiele für Bayer 04, ehe er sich im vergangenen Herbst den Franken anschloss. Neben Hilbert gibt’s beim „Kleeblatt“, das als Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga nach der Hinrunde hart ums sportliche Überleben ringen muss, übrigens noch zwei weitere Protagonisten mit Leverkusener Vergangenheit: Der offensivstarke Flügelspieler Khaled Narey (23) wurde bei Bayer 04 in der Jugend ausgebildet, und Fürths Chefcoach Damir Buric fungierte bei der Werkself in der Saison 2011/12 als Co-Trainer unter Robin Dutt. Der 53-jährige Kroate (oben im Bild mit Stefan Kießling) hatte im September die Nachfolge des entlassenen Janos Radoki angetreten.
Ebenfalls in Abstiegsgefahr – allerdings eine Etage tiefer in der 3. Liga – befindet sich Preußen Münster als Drittletzter des Tableaus nach der ersten Serie. Der Traditionsklub aus Ostwestfalen hat sich zwei Wochen vor Weihnachten von Trainer Benno Möhlmann getrennt und wird nun von Marco Antwerpen betreut (zuvor Viktoria Köln). Die ganz großen Erfolge des Vereins liegen bereits ein gutes halbes Jahrhundert zurück: 1951 erreichten die Preußen das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, 1963 gehörten sie zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Nette Anekdote am Rande: Am 24. August 1963 bestritt der Klub seine Bundesliga-Premiere vor 38.000 Fans im bis auf den letzten Platz gefüllten Preußenstadion gegen den Hamburger SV (1:1) – damit war die Arena in Münster das erste ausverkaufte Stadion der Bundesliga-Geschichte. Zum Team der Preußen gehörte damals auch der im vergangenen Jahr verstorbene Manfred Rummel, der die Werkself 1975 als Trainer in die 2. Bundesliga geführt hat. Von 1975 bis 1979 hatten es Münster und Bayer 04 als Konkurrenten in der 2. Bundesliga Nord miteinander zu tun.

Werkself-TV zeigt nach dem 0:2 von Bayer 04 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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In den vergangenen beiden Spielen haben sie es gemacht wie „Laterkusen“ in der Doublesaison 2023/24: Spät, aber eben nicht zu spät erzielten die Gunners noch ganz wichtige Treffer – erst im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei Bayer 04, dann am zurückliegenden Wochenende auch in der Premier League gegen den FC Everton. An diesem Dienstag, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei Amazon Prime und im Werkself-Radio), empfängt der FC Arsenal die Werkself in London. Das Gegner-Update.
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