
Vergangene Woche fiel in Ouagadougou der Startschuss, anlässlich dazu äußerte sich Edmond Tapsoba als Initiator bei einer Pressekonferenz. Im Rahmen einer feierlichen Eröffnungszeremonie wurde eine Spende von zahlreichen Lebensmittel-Paketen an den Bürgermeister übergeben. Im Interview mit bayer04.de sprach der burkinische Nationalspieler über seine Motivation, seine Ziele und Wünsche für das eigene Projekt.
Edmond, was waren für dich Anlass und Motivation, eine Stiftung zu gründen?
Tapsoba: Die seit vielen Jahren bestehenden politischen Unruhen in Burkina Faso haben dazu geführt, dass sich viele Menschen in einer humanitären Notlage befinden. Deswegen wollte ich zumindest einen kleinen Beitrag leisten, um in meiner Heimat zu helfen. Denn meiner Ansicht nach sollte jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Grundbedürfnisse zu decken. Es war ein langer bürokratischer Weg, aber seit Februar 2024 sind wir als Stiftung nun rechtlich anerkannt. Wir haben eine Satzung verfasst, ein Bankkonto eröffnet, ein Büro eingerichtet, qualifiziertes Personal eingestellt und schließlich die Aufgabenbereiche definiert und nun ist es endlich so weit.
Welche Ziele verfolgt ihr mit der täglichen Arbeit?
Tapsoba: Wir arbeiten eng mit lokalen Behörden, Partner-Organisationen und den Menschen selbst zusammen, damit unsere Hilfe am Ende auch auf die spezifischen Bedürfnisse jeder Kommune zugeschnitten ist. Wir wollen dabei genau die Herausforderungen bewältigen, mit denen die Menschen im täglichen Leben auch konfrontiert sind: Dabei geht es um Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit, Integration oder soziale und finanzielle Stabilität. Durch unsere praktische, emotionale und materielle Unterstützung geht es uns nicht darum, schnelle Hilfe anzubieten, sondern darum, dauerhafte Veränderungen und Strukturen vor Ort zu schaffen, sodass nicht nur heutige, sondern auch die künftigen Generationen profitieren können.





Was für Teil-Projekte konntet ihr bereits umsetzen?
Tapsoba: Gerade sind wir dabei, einige Maßnahmen in Schulen umzusetzen. Konkret spenden wir zum Beispiel Schulmäppchen mit Stiften, aber auch andere wichtige Ausstattung, die zahlreichen Kindern im nächsten Schuljahr, das im Oktober startet, dann täglich nutzen können.
Was bedeutet die Stiftung dir?
Tapsoba: Mit der Gründung der Stiftung kann ich als Mensch meine Liebe zu meinem Heimatland ausdrücken und etwas zurückgeben. Durch die Förderung des Zugangs zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Förderung von Vielfalt und Bekämpfung von Diskriminierung tragen wir zum Aufbau einer sozial gerechteren Gesellschaft bei. Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, wenn jeder die gleichen Chancen hätte im Leben und sein Potenzial voll ausschöpfen könnte. Für dieses Ziel machen wir uns stark.
Mehr Informationen zur „Fondation Edmond Tapsoba“ gibt es HIER.

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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