
„Die Niederlage gegen Schalke 04 war ein Rückschlag für uns und bitter“, war Herrlich auch zwei Tage später noch die Enttäuschung deutlich anzumerken. Daran änderte auch nichts, dass die direkten Rivalen aus Dortmund (1:1 gegen Augsburg), Frankfurt (0:1 in Stuttgart) und Leipzig (1:2 gegen Köln) ebenso Federn gelassen haben und damit im oberen Tabellendrittel weiter alle Teams eng beisammen sind. „Wir müssen gucken, dass wir unsere Punkte holen und dürfen nicht darauf schauen, was die anderen machen. Es ist wichtig, dass wir die richtigen Lehren aus dem Schalke-Spiel ziehen“, meinte der Cheftrainer der Werkself nach der einzigen Einheit am Dienstag und richtete sein Augenmerk auf die Arbeit für das anstehende Spiel beim abstiegsbedrohten Tabellen-15. aus Wolfsburg: „Ich weiß, wo wir unsere Baustellen haben. Daran werden wir arbeiten und versuchen, das Maximale rauszuholen.“
Dass Kapitän Lars Bender – genauso übrigens wie Jonathan Tah – bei der ersten Trainingssession der Woche wieder voll belastet werden konnte, stärkt bei Herrlich die Hoffnung – besonders im Hinblick auf einen Einsatz am Wochenende. „Schalke war in der einen oder anderen Situation griffiger als wir und aggressiver in den Zweikämpfen. Da wäre es umso besser, wenn wir mit Lars wieder zusätzliche Mentalität in die Mannschaft bekommen.“
Ersatzkeeper Ramazan Özcan und Leon Bailey fehlten unterdessen am Dienstag und nahmen „als Vorsichtsmaßnahme“ nicht am öffentlichen Training teil, sondern absolvierten eine individuelle Einheit in den Fitnessräumen der BayArena. Mit einem längerfristigen Ausfall rechnet Herrlich aber nicht: „Ich gehe davon aus, dass wir spätestens übermorgen wieder alle Spieler auf dem Platz haben.“


Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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