
Gerardo Seoane über…
…. die Stärken von Sardar Azmoun: Natürlich wollen wir unsere PS nicht auf der Bank lassen, aber wir müssen auch immer auf die Anforderungen, die uns der Gegner stellt, schauen. Bei einem Auswärtsspiel in Dortmund galt es zunächst, eher defensiv kompakt Räume zuzulaufen, zu Hause gegen Augsburg haben wir vor allem offensive spielerische Elemente im Kopf. Aber Sardar ist ein erfahrener Spieler, der selbst gut einschätzen kann, was für eine Saison auf uns zukommt. Letzte Saison hat ihm eventuell aufgrund seiner Physis noch etwas im Abschluss gefehlt, aber schon beim Spiel gegen den BVB jetzt in der zweiten Hälfte haben wir gesehen, was er für Qualitäten hat und wie er im strukturierten Positionsspiel zur Geltung kommt. Er ist im Strafraum präsent, kopfballstark und hat gute Laufwege. Außerdem ist er in der Lage, Patrik (Schick Anm. d. Red.) sehr gut ins Spiel zu bringen.
…. den Einsatz von Andrey Lunev: Andrey braucht durch seine Erfahrung nicht viel Zeit, um reinzukommen. Allen ist bewusst, dass Andrey am Wochenende spielen wird, dementsprechend kann sich jeder darauf einstellen und auch an ihn anpassen. Es ist wichtig, dass er sich gut fühlt, er weiß, was ihn erwartet und wir ihm so ein Rhythmus für das Spiel geben. Ich bin überzeugt, dass er eine gute Leistung bringen wird.
… weitere mögliche Zu- und Abgänge: Wir haben aktuell 26 Feldspieler und drei Torhüter im Kader. Für mich gilt dabei grundsätzlich: Solange ein Spieler hier ist, arbeite ich mit ihm wie auch mit jedem anderen. Im Fußball ist vieles nicht planbar, deshalb kann ich als Coach nicht anhalten, sondern muss und will alle mitnehmen. Das ist auch wichtig für die Energie innerhalb der Gruppe, damit alle spüren, dass sie eine Chance haben und diese auch wahrnehmen können. Bei uns gibt es keinen Spieler, der nicht 100 Prozent gibt, das sind alles gute Jungs.
… die Kommunikation innerhalb des Teams: In der Kommunikation können denke alle noch einen Schritt nach vorne machen. Wir fördern das seit wir hier sind mit vielen Gesprächen und lockeren Spielen und versuchen damit vor allem bei den jungen Spielern ein Bewusstsein zu schaffen, dass es unglaublich wichtig ist, sich lautstark zu äußern. Natürlich ist das auch eine Typ-Frage und jeder hat eine andere Persönlichkeit, aber man kann sich immer weiterentwickeln. Dabei geht es nicht zwingend um Leadership, sondern um Coaching meiner Mitspieler. Das wollen wir aus den Spielern herausholen.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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Nach der Hauptrunde ist vor der K.-o.-Phase: Im Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga reist die U19 von Bayer 04 zum 1. FC Heidenheim 1846. Auf die U16, U14 und U13 warten derweil wichtige Liga-Spiele. Internationale Hochkaräter wie der FC Porto oder die PSV Eindhoven begegnen der U12 beim Nanterre Cup in Frankreich, während auch die jüngeren Nachwuchs-Teams am Wochenende auf Turnieren in Belgien und Deutschland weilen. Die Partien der Junioren und Juniorinnen im Überblick.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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